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Alles rund um Anpfiff Hoffenheim e.V.

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12.12.2018 | Rasantes Sitzvolleyballturnier zum Nikolaus

Nicht nur zum Nikolaustag wird in Hoffenheim traditionell Sitzvolleyball gespielt. Doch gerade am 7. Dezember, ein Tag nach Nikolaus, steht ein besonderes Turnier auf dem Programm, und das will sich selbst nach Feierabend keiner entgehen lassen. Entsprechend ausgelassen war die Stimmung in der Halle. Angefeuert von den Zuschauern entwickelte sich ein rasantes Turnier, bei dem auch die Neulinge in der Sportart über sich hinauswuchsen.
Ohne Regelkunde kein Spiel. Aus diesem Grund gingen die erfahrenen Spielerinnen und Spieler von Anpfiff Hoffenheim e.V. durch die Reihen der antretenden Teams, um die leicht abgeänderten Regeln beim Sitzvolleyball zu erklären. Da diese dem gängigen Volleyball allerdings sehr ähneln, konnte die Regelkunde schnell abgehandelt werden. Dabei waren zwar auch einige Neulinge zu Gast, die die paralympische Sportart aus eigener Erfahrung noch nicht kannten. Dem Einsatz und der Spiel-Leidenschaft tat dieser Umstand keinen Abbruch, im Gegenteil. Nach kurzer Einspielphase konnte Anpfiff Hoffenheimer Trainer Rudi Sonnenbichler das Turnier für eröffnet erklären. Das war auch gut so, immerhin brannten alle Teams auf ihren Einsatz.
Dass Sitzvolleyball alles abverlangt, war wohl allen klar, erst Recht, wenn jeder mit einem solchem Einsatz bei der Sache ist, wie es am Freitagabend in der Halle der Fall war. In 13 Teams traten ganz bunte Mannschaftsverbünde in drei Gruppen gegeneinander an. Neben den Profis von Anpfiff Hoffenheim waren das zahlreiche andere Teams aus Rugby, Turnen und Volleyball. Natürlich durfte sich auch „Anpfiff ins Leben“ dieses traditionsreiche und stimmungsvolle Turnier nicht entgehen lassen und schickte selbst Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ins Rennen, die im „Anpfiff All Star“-Team durchaus für Furore sorgen sollen. Um 19 Uhr begannen die Spiele, vier Matches gleichzeitig, sodass bei Zuschauern und Teilnehmern nie Langeweile auftreten sollte.

Verhaltener Beginn, rasante Finalspiele
Es schien fast so, als ob die zusammengewürfelten Mannschaften aus der ganzen Rhein-Neckar-Region sich erstmal einfinden mussten auf dem Volleyballfeld. Sitzvolleyball spielt man auch nicht alle Tage, dennoch war noch leicht verhaltenem Beginn schnell klar: Hier wird sich keiner einfach geschlagen haben. Der Ehrgeiz bei den Sportlern war geweckt, die Spielzüge wurden immer anspruchsvoller und ansehnlicher und auch die neuen Sitzvolleyballer haben ihre Technik gefunden. Nach zehn Minuten war jedes Vorrundenspiel erst einmal beendet. Signalisiert wurde das Ende bei vier Spielen, die simultan abliefen, durch den Weihnachtsklassiker Rockin' around the Christmas Tree von Brenda Lee, der laut aus den Lautsprechern der Halle tönte. Das half in jedem Fall auch, die Halle mit vorweihnachtlicher Stimmung zu füllen und viele Leute zum Mitsingen zu animieren.
Die kurze Eingewöhnungszeit war überwunden, die Spielwechsel wurden immer schneller und das Zujubeln der an der Seitenlinie stehenden Zuschauern immer lauter. Der Übergang zur Zwischenrunde konnte erfolgen. Hier standen sich unter anderem Anpfiff Hoffenheim und das Anpfiff All Stars-Team aus Anpfiff Hoffenheim e.V. und „Anpfiff ins Leben“ gegenüber. Ein packendes Spiel ergab ein überraschendes Ergebnis. Am Ende setzten sich die „All Stars“ gegen die Sitzvolleyballer von Anpfiff Hoffenheim durch. Für Anpfiff Hoffenheim bedeutete das, nicht um die Plätze 1 bis 3 spielen zu können. Zur Freude des bunten All Star-Teams ging es für die Vertretung von „Anpfiff ins Leben“ gegen SV Sinsheim Volleyball 1 und SV Sinsheim Volleyball Freizeit um den Finalsieg. Noch zu später Stunde gaben die Finalteilnehmer alles und pritschten und baggerten, was das Zeug hielt. Am besten tat dies der SV Sinsheim 1 der Herren, der sich letztendlich den Turniersieg sicherte.
Nicht fehlen durfte ab 22 Uhr dann der lockere Austausch, Glühwein und ein paar Würstchen. In geselliger Atmosphäre wurde über nochmals über Sport und Spiel diskutiert, gelacht und ein rundum positives Fazit zur Sitzvolleyballeinlage gezogen. Sponsoren und Unterstützer taten ihr Übriges, das Nikolausturnier zu einer unvergesslichen Veranstaltung werden zu lassen. Neben Muskelkater in den darauffolgenden Tagen bleibt den Teilnehmern mit Sicherheit ein spannendes, sportlich-faires, aber auch immer spaßiges und geselliges Miteinander in Erinnerung. Zudem wurde eines bestätigt: Sitzvolleyball ist eine inklusive Sportart, die alle fordert und mitreißt und für Menschen mit und ohne Handicap voller Reiz ist. Das Nikolausturnier hat dem Sitzvolleyball sicher viele neue Fans beschert.

Erstellt von Martin Dudenhöffer




22.10.2018 | Versöhnlicher Abschluss in Brügge

Die Amputierten Fußballer von Anpfiff Hoffenheim absolvierten am Wochenende den letzten Spieltag der BENEDE League im belgischen Brügge.

Da bereits im Vorfeld klar war, dass sowohl die holländische Nationalmannschaft als auch Anpfiff Hoffenheim aufgrund langer Verletzungslisten keine eigenen Mannschaften stellen konnten, schloss man sich kurzerhand als gemeinsames Team zusammen. Als Anpfiff Hoffenheim traf man dabei auf Belgien und die extra für dieses Turnier eingeladene Nationalmannschaft Griechenlands.

Der Auftakt am Samstag verlief jedoch alles andere als reibungslos.
Das Mixed-Team aus Hoffenheim und der Niederlande fand nur schwer ins Spiel und musste sich in der ersten Partie des Tages den Griechen mit 1:3 geschlagen geben.
Zwar war der Auftakt im nächsten Spiel gegen Belgien wesentlich besser, doch am Ende machte sich die Cleverness des Gegners bemerkbar. Mit 4:1 war der Sieg der Belgier zwar verdient, fiel jedoch um ein bis zwei Tore zu hoch aus.

Am Sonntagmorgen zeigten sich die Kraichgauer vor allem im taktischen Bereich stark verbessert und konnten den starken Griechen ein 1:1 abtrotzen.
Doch der ganz große Coup sollte noch folgen: Im letzten Spiel des Wochenendes lag man gegen Belgien bereits mit 0:2 in Rückstand, bevor die kämpferische und leidenschaftlich geführte Aufholjagd doch noch mit einem 3:2 Sieg belohnt wurde.

,,Uns war klar, dass wir an diesem Wochenende als Mixed-Team nicht die besten Voraussetzungen hatten. Doch vor allem am Sonntag haben wir dank unseres großen Willens ordentlichen Fußball gespielt und die Belgier verdient besiegt'', zeigte sich Stefan Schmidt Junior zufrieden.

Aufgrund des Zusammenschlusses von Anpfiff Hoffenheim und der holländischen Nationalmannschaft wird dieser Spieltag nicht in die offizielle Wertung aufgenommen.

Ergebnisse vom Wochenende:

Samstag:
Anpfiff Hoffenheim-Griechenland 1:3
Belgien-Anpfiff Hoffenheim 4:1
Griechenland-Belgien 0:2

Sonntag:
Anpfiff Hoffenheim-Griechenland 1:1
Belgien-Anpfiff Hoffenheim 2:3
Griechenland-Belgien 2:1

Torschützen:
1x Lars Wurst / 1x Stefan Schmidt Junior / 2x Wesley van Ingen / 1x Robin Delke / 1x Sheng Schalken

Spieler Anpfiff Hoffenheim:
Jonas Hemmenstädt / Achim Altheimer / Marcel Herrmann / Louis Wandrey / Stefan Schmidt Junior / Lars Wurst




19.10.2018 | Teuer verkauft – Anpfiff Hoffenheim bei den Sitzvolleyball-Meisterschaften 2018

Für ein paar Sekunden ist es still in einer der vielen Spielhallen des Berliner Max-Schmeling-Sportzentrums. Die vielen Zuschauer rund um das Feld erwarten mit Spannung, wer die Nerven behalten wird und abgebrühter agiert. Auf dem Feld sitzen sich im Spiel um Platz 5 das Team von Anpfiff Hoffenheim I und BV Leipzig gegenüber. Es steht 30:30 im ersten Satz - und es geht um die beste Platzierung bei Deutschen Sitzvolleyball-Meisterschaften für ein „Anpfiff“-Team überhaupt.

Am vergangenen Wochenende, vom 13. bis zum 14. Oktober 2018, war Berlin Austragungsort der „Deutschen Meisterschaften Sitzvolleyball 2018“, für die sich zehn Teams qualifiziert hatten. Erstmals seit der Gründung des Vereins „Anpfiff Hoffenheim e.V.“ im Jahr 2015 war die Abteilung gleich mit zwei Teams qualifiziert. Der Tur-nierauftakt in der Vorrundengruppe A war für Anpfiff Hoffenheim II äußerst schwer, musste das Team zuerst gegen den amtierenden Deutschen Meister, TSV Bayer 04 Leverkusen I, spielen und hatte danach den Drittplat-zierten der Deutschen Meisterschaften aus 2017, den Ausrichter SCC Berlin I, als Gegner. Dazu kamen mit dem BV Leipzig und HSV Medizin Magdeburg noch zwei weitere spielstarke Gegner. 
Für fast alle Spieler vom Team Anpfiff Hoffenheim II war es die Premiere. Vom ersten Ball an war ihnen die gro-ße Nervosität anzumerken und ein Sieg war am ersten Vorrundentag für sie im Anbetracht der schweren Geg-ner nicht drin, auch wenn sie immer wieder aufopferungsvoll kämpften und sich steigerten. Ärgerlich aus Sicht der Hoffenheimer war vor allem der Verlauf des Spiels gegen HSV Medizin Magdeburg, bei dem das Team um Spielführer Volker Lauble auf Augenhöhe gespielt, dann aber knapp verloren hatte.

In der Gruppe B trafen mit SCC Berlin II, dem Deutsche Vize-Meister 2017 Dresdner SC 1898, TSV Bayer 04 Le-verkusen II, der Rheinland-Pfalz-Auswahl (RLP) und Anpfiff Hoffenheim I fünf Teams aufeinander, die alle das Ziel hatten, einen der beiden ersten Plätze in dieser Vorrundengruppe zu ergattern. Die Kraichgauer machten das Turnier gleich zu Beginn spannend. Nach Verlust des ersten Satzes und dem souveränen Gewinn des Zwei-ten ging es gegen die Leverkusener in den Tie-Break, den sie aber sicher für sich entscheiden konnten. Ebenso klar dann der 2:0-Sieg gegen Berlin II. – Drei Teams kämpften nun um die beiden ersten Vorrundenplätze! Auch wenn die Hoffenheimer Spieler um den stark agierenden Kapitän Claus Ellinger zeigten, dass sie sich spielerisch in den letzten Monaten enorm verbessert hatten, so konnten sie weder gegen die Nationalspieler aus Dresden noch gegen die der RLP-Auswahl mit Punkten aus der Partie gehen.

Der zweite Turniertag am Sonntag startete für Hoffenheim I unerwartet holprig. Sie kassierten eine äußerst knappe 13:15-Niederlage gegen HSV Medizin Magdeburg. Im zweiten Spiel des Finaltages kam es dann zum Aufeinandertreffen der beiden Teams, Hoffenheim I und II. Von jedem Druck befreit, zeigte vor allem „Hoffe II“, dass auch sie spielerisch schon viel weiter waren, als am Vorrundentag. Beide Sätze gingen zwar an Hoffenheim I, doch in beiden Sätzen war die Zweitvertretung bis kurz vor Satzende fast immer punktgleich. Dass sie bei ihrer ersten großen Turnierteilnahme schnell gelernt hatten, bewies „Hoffe II“ im Spiel gegen SCC Berlin II. Jetzt zeig-ten sie ihre beste Turnierleistung, kämpften um jeden Punkt, gewannen Satz 2 und mussten sich erst im Tie-Break geschlagen geben.

Wie bereits angedeutet, verlief das Spiel um Platz 5 dramatisch. Hoffenheim I trat gegen Angstgegner BV Leipzig an. Nach spannenden und hart umkämpften Sätzen musste der Tie-Break die Entscheidung bringen. Nochmals brauchten Spieler und Zuschauer große Nervenstärke. Die Kraichgauer kratzten noch einmal ihre letzten Körner zusammen und entschieden diesen mit 17:15 für sich. Die Freude war riesig, immerhin war dies eine Premiere. Doch die einstweilige Freude schlug kurze Zeit später in leichte Enttäuschung um. Da sie nun punktgleich mit dem BV Leipzig waren, war die Punktedifferenz aus den gesamten Sätzen entscheidend. Etwas unglücklich, mit insgesamt drei Satzpunkten weniger, konnte Anpfiff Hoffenheim I den angestrebten 5.Platz nicht erreichen und wurde hinter Leipzig Sechster.

Dass für die Hoffenheimer Sitzvolleyballer für die Spitze noch etwas Luft nach oben war, zeigten dann die Halb-final- und Finalspiele. Das grandiose Finale war von Dramatik, Kampfgeist und vor allem Sport auf höchstem Spielniveau geprägt. Der TSV Bayer 04 Leverkusen I wollte seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen und die Auswahl aus Rheinland-Pfalz war zum ersten Mal Finalteilnehmer. Auch hier sollte wieder der Tie-Break über den diesjährigen Sieger im Sitzvolleyballturnier entscheiden.
Der TSV Bayer 04 Leverkusen I bewies letztendlich einmal mehr seine Vormachtstellung und gewann zum 25. Mal den Titel bei einer Deutschen Meisterschaft im Sitzvolleyball.

In Berlin mit vor Ort war auch Stefanie Wild aus dem Vorstand von Anpfiff Hoffenheim e.V. Für sie war wichtig, ihre Schützlinge lautstark vom Feldrand zu unterstützen. Am Ende war sie vor allem beeindruckt von der „tollen Atmosphäre, den umkämpften Spielen und den klasse Leistungen“, die beide Hoffenheimer Mannschaften im Turnierverlauf gezeigt hatten. Schon die Tatsache, dass Anpfiff Hoffenheim dieses Mal zwei Teams zu den Deut-schen Meisterschaften habe schicken können, freut Wild als Vorstandsmitglied von Anpfiff Hoffenheim natürlich besonders. So zeigt sich eben auch, welch beeindruckende Entwicklung die Sitzvolleyballer national genommen haben und welchen Effekt die integrative Bewegungsförderung von Menschen mit und ohne körperliche Behin-derung am Standort Hoffenheim hat.

Auch die Spieler von Anpfiff Hoffenheim I und II konnten letztendlich zufrieden mit ihren Leistungen und den Platzierungen im nationalen Vergleich sein. Nicht nur, dass sie neben Leverkusen die meisten Spieler mitge-bracht und eingesetzt hatten, man konnte zudem im Vergleich mit den Top-Teams erkennen, wie das regelmä-ßige Training der Spielerinnen und Spieler durchaus zu sichtbaren Leistungssteigerungen bei allen geführt hatte. In jedem Fall waren alle um eine großartige Erfahrung reicher. Dem pflichtete auch der Hoffenheimer Trainer, Rudi Sonnenbichler, voll und ganz bei: „Nicht die sportlichen Platzierungen stehen im Vordergrund, sondern das Zusammenfinden von Menschen mit und ohne körperlichem Handicap“. Auch bei dieser Wettbewerbserfah-rung, so Sonnenbichler, „ist es toll zu erleben, welche integrative Kraft der Sport hat und wie sehr er dazu bei-trägt, Vorurteile und falsche Einschätzungen abzubauen“. Die Leistungen der „Anpfiff“-Sitzvolleyballer zeigen letzendlich, auf welchem eindrücklichen Wege sie sich seit Jahren befinden. Auch daher „haben wir die Hoff-nung, noch mehr Menschen für diesen Sport zu begeistern“, äußert sich der Trainer hoffnungsvoll.

Endplatzierungen:

1. TSV Bayer 04 Leverkusen I
2. Auswahl Rheinland-Pfalz
3. Dresdner SC 1898
4. SCC Berlin I
5. BV Leipzig
6. Anpfiff Hoffenheim I
7. HSV Medizin Magdeburg
8. TSV Bayer 04 Leverkusen II
9. SCC Berlin II
10. Anpfiff Hoffenheim II

Für Anpfiff Hoffenheim spielten: Alex Rahm, Sabrina Neu, Volker Lauble, Peter Edinger, Michaela Nezzer, Wael Alfares, Uwe Arndt, Claus Ellinger, Mojgan Faraji, Steffen Maier, Fabian Coenen, Cédric Demay und Salome Hermann.
(geschrieben von Salome Hermann)




02.07.2018 | „Hoffe-Rutscher“ gewinnen Bronze

Leverkusen war für die Sitzvolleyballer von Anpfiff Hoffenheim e.V. nach Hamburg und Prag die dritte Station innerhalb von fünf Wochen, denn dort setzten sie ihre Turnierrunde fort. Nachdem man in der Hansestadt, wie auch in Tschechien einen guten sechsten Platz belegte, nahmen sich die Spieler von Trainer Rudi Sonnenbichler vor, beim Zühlsdorf Cup am 30. Juni 2018 in Leverkusen eine Schippe drauf zu legen.
Das Turnier, mit dem TSV Bayer 04 Leverkusen als Ausrichter, war stark und international besetzt und das „Anpfiff-Team“ traf in der Gruppenphase auf die Damen-Nationalmannschaft aus den Niederlanden und ein Mixed-Team. Da die niederländischen Frauen Mitte Juli Gastgeber einer Heim-WM sind, steckten sie mitten in der Vorbereitung und verlangten dem badischen Team einiges ab. Dennoch gelang es den Hoffenheimern, den Frauen einen Satz abzuknöpfen und beendeten die Vorrunde somit auf Platz zwei. In den Überkreuzspielen ging es für die „Hoffe-Rutscher“ erneut gegen eine Damen-Nationalmannschaft, diesmal gegen das deutsche Team. Die Frauen zeigten unter Interimstrainer Christoph Herzog eine gute Weiterentwicklung und ärgerten den nordbadischen Gegner vor allem mit starken Aufschlägen. Dennoch erkämpfte sich das „Anpfiff-Team“ den Tie-Break und entschied diesen auch für sich. Am Ende des Tages standen die Hoffenheimer zum ersten Mal seit ihrer Gründung 2015 auf dem Treppchen und sicherten sich Bronze. Am Sonntag standen noch drei Freundschaftsspiele an. Obwohl der dritte Platz vom Vortag einige Kräfte gekostet hatte, krönten die Badener ihr erfolgreiches Wochenende mit einem Tie-Breaksieg gegen den HSV Medizin Magdeburg.
Trainer Rudi Sonnenbichler freute sich über die positive Entwicklung seiner Mannschaft und dem sichtbaren Erfolg aus den vergangenen Trainingswochen: „Wir haben dieses Wochenende gezeigt, dass wir auch Mannschaften schlagen können, gegen die wir vor einigen Monaten noch die Niederlage einstecken mussten. Dieser dritte Platz motiviert uns, dran zu bleiben und auch vor der Sommerpause nochmals richtig Gas zu geben.“

Die Endplatzierungen:
1. SCC Berlin
2. Damen-Nationalmannschaft Niederlande
3. Anpfiff Hoffenheim e.V.
4. SK Kometa Praha (Tschechien)
5. TSV Bayer 04 Leverkusen II
6. Damen-Nationalmannschaft Deutschland
7. Mixed-Team
8. BVC Holyoke II (Niederlande)
9. HSV Medizin Magdeburg

Für Anpfiff Hoffenheim e.V. spielten: Fabian Coenen, Peter Edinger, Claus Ellinger, Birgit Kaiser, Volker Lauble, Angelika Nowak und Steffen Maier.
Ebenfalls von Anpfiff Hoffenheim e.V. spielte Salome Hermann für die deutsche Damen-Nationalmannschaft.

(geschrieben von Salome Hermann)




19.06.2018 | Sitzvolleyballer setzen positive Turnierserie in Prag fort

Noch einmal sammeln die Sitzvolleyballer alle Körner zusammen, rutschen was sie können um den gegnerischen Angriff sicher zum Zuspieler zu bekommen. Dann Matchball für den Gegner – ein wahrer Krimi beim Turnier „Sitting Comet 2018“ vom 15.-17. Juni in Prag.
Die Einladung, sich in Tschechiens Hauptstadt mit internationalen Teams zu messen, nahm die Sitzvolleyballmannschaft von Anpfiff Hoffenheim e.V. gerne an. Den Ausrichter, SK Kometa Praha, kannte man von vergangenen Wettkämpfen, nicht zuletzt vom eigenen Volksbank Kraichgau & Friends Cup im April 2018 in der heimischen Halle und dem BRS-Cup Hamburg Ende Mai.
Kapitän Steffen Maier mussten an diesem sonnigen Juni-Wochenende auf einige Stammkräfte verzichten, unter anderem auf die Nationalspieler, da es terminliche Überschneidungen gab. Auch Hoffenheims Trainer Sonnenbichler war verhindert, doch wurden die Kraichgauer vor Ort von Tanja Krosse (Spielerin beim befreundeten BV Leipzig) mental und mit taktischen Hinweisen optimal unterstützt.

Bestmöglichstes Gruppenergebnis
In der Vorrunde hatten die Badener in der Gruppe B mit Aktau (Kasachstan), Brno (Tschechien), dem BV Leipzig, sowie der Deutschen Damen Nationalmannschaft eine starke Konstellation erwischt. Im ersten Spiel ging es direkt gegen die deutschen Frauen und die Hoffenheimer waren rasch auf Betriebstemperatur und entschieden das Auftaktspiel mit 2:0 für sich. Dem nächsten Gegner Aktau eilte der Ruf, ein starkes und abgebrühtes Team zu sein, voraus und die Spieler von Anpfiff Hoffenheim mussten beim erstmaligen Aufeinandertreffen dies bestätigen und verloren beide Sätze deutlich gegen die Kasachen. Obwohl die „Anpfiff-Rutscher“ auch das folgende Spiel mit 0:2 an den BV Leipzig abgeben mussten, zeigten sie im letzten Gruppenspiel noch einmal was ihnen steckt und führten im ersten Satz mit 16:0 gegen das Team aus Brno. Auch der zweite Durchgang gegen die Tschechen war eine klare Sache und so erreichte die Mannschaft aus dem Kraichgau den dritten Platz und somit das bestmöglichste Ergebnis der Vorrunde. Gruppensieger im Pool B war Aktau.
In Gruppe A spielte SK Kometa Praha (Tschechien), die Herren Nationalmannschaft Lettland, Lavia Copenhagen (Dänemark), TH Eilbeck aus Hamburg und die Mannschaft des Dresdner SC 1898, welche als Gruppensieger hervorging.

Tie-Break Krimi gegen die Norddeutschen
Am Sonntagvormittag traf das Anpfiff-Team auf den TH Eilbeck. Vor drei Wochen gab es die erste Begegnung beider Teams beim Turnier in Hamburg, bei der die Badener sich im Tie-Break geschlagen geben mussten. Von Anfang an zeigten die Kraichgauer, dass es diesmal anders ausgehen sollte und punkteten mit kraftvollen Aufschlägen, kämpften um die Bälle und wurden mit dem Satzgewinn im ersten Durchgang belohnt. Im zweiten Satz fand die süddeutsche Mannschaft nur schwer ihren Rhythmus und die Hamburger nutzten dies, um sich abzusetzen. Am Ende stand es 1:1 nach Sätzen und wieder ging es gegen die Hanse-Städter in den Tie-Break. Es war ein ausgeglichener Satzbeginn, doch dann schlichen sich Eigenfehler bei Hoffenheim ein und Hamburg baute den Vorsprung aus. Auf beiden Seiten des Netzes wurden die Reserven angezapft. Dabei wurden vor allem die Hoffenheimer lautstark angefeuert. Beim Stand von 8:11 nahmen die Badener ihre taktische Auszeit, welche sogleich Wirkung zeigte: Punkt für Punkt konnte durch eine stabilere Annahme und gezielte Angriffe gewonnen werden. Die Spannung lag in der warmen Hallenluft, der Kampfgeist war zu spüren und ein „Auf geht’s Hoffe, auf geht's“ schallte aus vielen Kehlen der Zuschauer und Feldspieler. Dann Matchball für Hamburg, doch Hoffenheim wehrt ab: Stand 14:13 - es war eine Crunchtime wie sie im Buche steht. Wer zeigt mehr Nervenstärke? Noch einmal sammelten die Anpfiff- Sitzvolleyballer alle Körner zusammen. Dann der starke Aufschlag von Volker Lauble und großer Jubel bei den Kraichgauern. Diesmal hatten sie den Tie-Break mit 16:14 für sich entschieden!
Im Spiel um Platz 5 gegen die Ausrichtermannschaft SK Kometa Praha war dem Anpfiff-Team deutlich anzumerken, dass sie ihre Kräfte in das vorherige Spiel gesteckt hatten und nur mühsam Boden gut machen konnten. Angepeitscht durch das heimische Publikum sicherte sich das tschechische Team beide Sätze und somit erreichte die Mannschaft Anpfiff Hoffenheim e.V. einen sehr guten 6.Platz beim Sitting Comet 2018.

Tolles Turnier mit Wiederholungsbedarf
Hoffenheims Angreifer Claus Ellinger resümiert: „Wir konnten Inhalte aus den vergangenen Trainingswochen umsetzen und zeitweise mit bisher besseren Teams auf Augenhöhe mithalten. Mit dem Tie-Break gegen die Hamburger haben wir uns selbst belohnt und wahren Team- und Kampfgeist bewiesen. Schade, dass wir das im letzten Spiel nicht mehr so auf die Platte bringen konnten. Zwar fehlten ein paar Stammspieler, doch die Mannschaft vor Ort spielte leidenschaftlich Sitzvolleyball, steigerte sich im Verlauf und verlässt Prag mit einem guten 6.Platz.“
Auch Uwe Arndt, der sein erstes Turnier für Anpfiff Hoffenheim e.V. spielte, äußerte sich sehr positiv: „Der Ausrichter hat uns ein geniales Wochenende bereitet: Neben einer guten Wettkampforganisation kamen auch die gemeinschaftlichen Aktivitäten nicht zu kurz. Das Eröffnungs-Dinner am Freitag, sowie die Stadtrundfahrt am Samstag waren gelungene und ergänzende Programmpunkte zum Spielbetrieb.“

Die Platzierungen im Überblick:
1. BV Leipzig
2. Herren Nationalmannschaft Lettland
3. Aktau
4. Dresdner SC 1898
5. SK Kometa Praha
6. Anpfiff Hoffenheim e.V.
7. TH Eilbeck
8. Brno
9. Lavia Copenhagen
10. Damen Nationalmannschaft Deutschland

Für Anpfiff Hoffenheim e.V. spielten: Uwe Arndt, Peter Edinger, Claus Ellinger, Birgit Kaiser, Volker Lauble, Steffen Maier und Angelika Nowak.




13.06.2018 | Amputierten-Fußball: BENEDE-Liga Spieltag in Sinsheim

Holland gewinnt Hitzeschlacht im Helmut-Gmelin-Stadion

Sinsheim. Am Ende des zweitätigen Spielwochenendes reckten die Amputierten-Fußballer von Anpfiff Hoffenheim lediglich den Pokal für die drittplatzierte Mannschaft in die Höhe. In vier kräftezehrenden Spielen mussten sie sich ihren Gästen aus Belgien und Holland geschlagen geben. Dennoch strahlte Freude und Stolz aus den Gesichtern der Krücken-Kicker. Freude über die vielen angereisten Fans und Stolz auf das erfolgreich ausgerichtete Länderspiel-Wochenende in Sinsheim.
Nach zwei Spieltagen in der prallen Sonne, die auf das Helmut-Gmelin-Stadion in Sinsheim niederbrannte, war der Grund für die am Ende deutlichen Niederlagen am Sonntag schnell gefunden. „Ausdauer!“ antwortete Kapitän Christian Heintz auf die Frage, woran die Mannschaft im Vergleich zu den Nationalauswahlen der Nachbarländer noch arbeiten müsse. Am Samstag gewann Anpfiff Hoffenheim noch gegen die späteren Sieger aus den Niederlanden mit 2:1. Doppeltorschütze Stefan Junior Schmidt gestand später jedoch, wie viel diese Partie gekostet hatte: „Wir haben super gespielt, aber uns total verausgabt. Danach haben uns dann etwas die Körner gefehlt.“ 0:2 unterlag Anpfiff Hoffenheim anschließend gegen die belgische Auswahl.
Am Sonntag bestritten die Gastgeber erneut die beiden aufeinanderfolgenden Nachmittagsspiele. Während die erste Halbzeiten beider Partien offen gehalten wurden, musste die Mannschaft von Trainer Claus Bender nach der Pause dem hohen Aufwand Tribut zollen. Am Ende standen ein 2:4 gegen Holland und ein 1:4 im finalen Spiel gegen Belgien zu Buche. Nachdem am Samstag jedes Team einmal gewonnen hatte, setzte sich Holland mit zwei Siegen am Sonntag durch. Überragender Akteur der Siegermannschaft war Wesley van Ingen, der am Sonntag alle sechs Tore seiner Mannschaft erzielte.
„Die Organisation von Anpfiff ins Leben und die Unterstützung durch unsere Fans waren fantastisch“, konzentrierte sich Kapitän Christian Heintz auf die positiven Erkenntnisse des Wochenendes. „Das Turnier hat den Mannschaften Spaß gemacht und sie sportlich vorangebracht. Also war es ein klarer Gewinn für den Amputierten-Fußball.“ Aus sportlicher Sicht durfte sich Trainer Claus Bender über eine Vielzahl an Chancen freuen, die seine Mannen herausspielten. Den Torinstinkt eines van Ingen ließen sie jedoch vermissen. „Wir wissen, woran wir arbeiten müssen“, sagte er nach dem Spieltag. „Leider können wir nur unregelmäßig trainieren, weil die Jungs so verstreut wohnen.“
Ein strukturelles Problem des Amputierten-Fußballs, das Trainer und Mannschaft kaum lösen können. Um diese Strukturen zu schaffen und den Sport damit in der Breite sowie in der Spitze zu fördern, hat sich Anpfiff ins Leben e.V. mit der Sepp-Herberger-Stiftung zusammengetan. Gemeinsam sollen deutschlandweit Vereine gestärkt werden, die es den Amputierten-Fußballern erlauben, dezentral zu trainieren. Durch neue Vereine in ganz Deutschland erhofft man sich auch eine Erweiterung des Spielerpools; an vielen Orten haben Interessenten ganz einfach nicht die Möglichkeit, Amputierten-Fußball zu spielen. „Sportlichen haben unsere Fußballer riesige Fortschritte gemacht“, bilanzierte Dietmar Pfähler, 1. Vorsitzender von Anpfiff ins Leben e.V., „und für die Förderung des Sports ist ein so hochklassiges Länderspiel-Wochenende vor unserer Haustür ebenso ein großer Schritt.“




25.04.2018 | Selbst um den verdienten Lohn gebracht

Anpfiff Hoffenheim zahlt Lehrgeld beim Ligastart in Utrecht

Hoffenheim, 23.April 2018. „Die Mannschaft hätte einen Sieg allemal verdient gehabt. Wir waren in drei von vier Partien das bessere Team, haben es jedoch verpasst unsere zahlreichen Torchancen effektiv zu nutzen und stehen am Ende lediglich mit zwei Punkten da“, resümierte Trainer Claus Bender den Auftritt seiner Amputierten Fußballer von am vergangenen Wochenende im niederländischen Utrecht.
Denn dort absolvierten die Nationalmannschaften aus Holland und Belgien sowie die Vereinsmannschaft von Anpfiff Hoffenheim den Auftakt zur diesjährigen BENEDE-Liga.
Um das Jahr 2018 mit reichlich Spielpraxis zu füllen, wurde mit den beiden Nachbarländern ein solcher Spielmodus vereinbart. Dabei ist jedes Land Ausrichter eines Spieltages, welcher sich dann über ein komplettes Wochenende erstreckt.

12jähriger Wandrey erster Torschütze

Mit vollem Elan begannen Fischer & Co. ihr erstes Spiel am Samstagmorgen gegen Belgien und gingen nach einer starken Einzelleistung des erst zwölf Jahre alten Louis Wandrey völlig verdient mit 1:0 in Führung (8. Minute). In der Folgezeit erarbeiteten sich Benders Mannen zahlreiche hochkarätige Chancen, doch wie so oft rächte sich das leichtfertige Auslassen großer Tormöglichkeiten. Denn fünf Minuten vor Spielende erzielten die Belgier per Fernschuss den 1:1 Ausgleich (35.).
Ähnliches Bild dann im zweiten Spiel des Tages: Die Kraichgauer bestimmten von Beginn an das Spielgeschehen und Neuzugang Stefan Schmidt Junior markierte in ``Arjen-Robben-Manier`` die 1:0 Führung (7.). Doch diese hatte nur kurze Zeit Bestand. Ein leichtfertiger
Ballverlust im Spielaufbau bestrafte das holländische Team umgehend zum zwischenzeitlichen Ausgleich (10.). Aber Hoffenheim drängte weiter auf den nächsten Treffer und wurde kurz vor der Halbzeit dafür belohnt. Nach einem starken Solo zog Florian Fischer aus 20 Metern einfach mal ab und ließ dem verdutzten Keeper der Oranjes nicht den Hauch einer Chance (19.). Nach dem Seitenwechsel verpassten es die deutschen Krücken-Kicker den viel zitierten Sack endlich zuzumachen. Erneut musste man daher kurz vor Abpfiff den unnötigen Ausgleich hinnehmen (36.).
Am Sonntagmorgen merkten man den Spielern die kräftezehrenden Spiele vom Vortag deutlich an. Denn aus verletzungs-und berufsbedingten Gründen standen Trainer Claus Bender lediglich sieben Spieler in Utrecht zur Verfügung.
Zwar lag man im ersten Spiel gegen Belgien bereits kurz nach der Halbzeit mit 0:3 im Hintertreffen, doch die Mannschaft zeigte Moral und hatte auch hier durch einige gute Torchancen sogar noch die Möglichkeit zum Ausgleich. So blieb kurz vor Schluss jedoch nur der Ehrentreffer zum 1:3 durch Christian Heintz (35.).
Im letzten Duell des Wochenendes traf man dann wiederrum auf die Holländer. Auch hier waren die Badener tonangebend, mussten aber nach einem individuellen Fehler den frühen 0:1 Rückstand hinnehmen (6.). Trotz aller Widrigkeiten stemmte sich das Team um Kapitän Schmidt Junior mit aller Macht gegen die drohende Niederlage und schien kurz vor Spielende dafür belohnt zu werden: Torhüter van Kann schickte mit einem langen Ball Christian Heintz auf die Reise. Dieser zögerte nicht lange und traf mit einem satten Schuss ins lange Eck zum vielumjubelten Ausgleich (38.). Doch erneut mussten die Hoffenheimer einen herben Nackenschlag hinnehmen und kassierten mit dem Schlusspfiff den Treffer zum 1:2 Endstand.
„Ich kann meinen Jungs nur den allergrößten Respekt zollen! Eine solche Leistung über vier Spiele innerhalb von zwei Tagen abzurufen ist richtig stark. Natürlich sind die späten Gegentore sehr ärgerlich mit denen wir uns selbst um den verdienten Lohn gebracht haben, aber wir haben gesehen, dass wir mit den Nationalteams nicht nur mithalten können, sondern ihnen unseren spielerischen Stempel aufdrücken konnten. Besonders freut mich die positive Integration der neuen Spieler. Wandrey, Kiry und Schmidt Junior haben gezeigt das sie wichtige Stützen für die Zukunft sein können.“

Der nächste Spieltag findet dann am 9. und 10. Juni in Hoffenheim statt.

Team Anpfiff Hoffenheim in Utrecht:
Dominik van Kann
Louis Wandrey
Christian Heintz
Stefan Schmidt Junior
Florian Fischer
Kevin Kiry
Hasan Eldarrat

Ergebnisse 1. Spieltag in Utrecht:
Samstag 21. April: Belgien-Anpfiff Hoffenheim 1:1
Anpfiff Hoffenheim-Holland 2:2
Holland-Belgien 0:1
Sonntag 22. April: Anpfiff Hoffenheim-Belgien 1:3
Belgien-Holland 1:1
Holland-Anpfiff Hoffenheim 2:1




17.04.2018 | Bayer 04 Leverkusen gewinnt 1. Internationalen Volksbank Kraichgau & Friends Cup im Sitzvolleyball

Hoffenheim. Mit 3:1 Sätzen hat sich Bayer 04 Leverkusen im Finale des 1. Internationalen Volksbank Kraichgau & Friends Cup im Sitzvolleyball gegen die Nationalmannschaft Kroatiens durchgesetzt. Nachdem die Kroaten am Samstagabend im Anschluss an die Qualifikationsspiele des Turniers ein Länderspiel gegen Deutschland mit 3:1 Sätzen gewonnen hatten, waren sie am Sonntag in das Turnier eingestiegen. Sie bestätigten ihre starke Form und zogen gegen Mitfavorit BV Leipzig ins Finale ein. Unterdessen hatten die Leverkusener im anderen Halbfinale gegen die Auswahl Rheinland-Pfalz klar die Nase vorn.

Gastgeber Anpfiff Hoffenheim gelang mit einem Leistungssprung im Vergleich zu den Turnieren des Vorjahres der Einzug ins Spiel um Platz fünf, in welchem Sie sich dem Dresdner SC geschlagen geben mussten. Magnus Fischer, der am Samstag für die Nationalmannschaft und am Sonntag für Anpfiff Hoffenheim gespielt hatte, zog ein zweigeteiltes Fazit: „Mit dem Ergebnis gegen Kroatien können wir nicht zufrieden sein, weil es unser Anspruch war, das Spiel zu gewinnen. Mit der Leistung von Anpfiff Hoffenheim bin ich aber sehr zufrieden. Leider haben wir gegen Dresden knapp verloren, aber insgesamt werden wir als Mannschaft immer besser.“

Noch mehr freute den Nationalspieler aber, wie sein Team die Gastgeberrolle ausgefüllt hatte. „Von den anderen Mannschaften habe ich viel Lob für das Turnier erhalten. Ich denke, wir haben eine tolle erste Auflage des Cups erlebt.“ Dafür hatten neben dem Hauptsponsor weitere Unterstützer des Sitzvolleyballs gesorgt. Diese traten aber nicht nur als Sponsoren auf, sondern als aktive Teilnehmer. In einem gesonderten Sponsoren-Cup bewiesen fünf Teams, wie spielend Inklusion im Sitzvolleyball gelingt. „Es war eine schöne Sache, sich mal in einer anderen Position auf Augenhöhe zu begegnen“, resümierte Manuel Löhmann vom Team Schweickert, „aber vor allem hat es viel Spaß gemacht.“ Letztendlich konnte das Team der SAP das Turnier für sich entscheiden.

Zum Abschluss des Wochenendes überreichten Sinsheims Oberbürgermeister Jörg Albrecht und Dietmar Pfähler, 1. Vorsitzender von Anpfiff ins Leben e.V., den Wanderpokal des 1. Internationalen Volksbank Kraichgau & Friends Cup an Bayer 04 Leverkusen. „Damit ist schon sichergestellt, dass ihr im nächsten Jahr wieder mit dabei seid“, kümmerte Pfähler sich noch an Ort und Stelle um die zweite Auflage des Turniers. Angst vor mangelnden Zusagen muss er aber kaum haben. Die vielen ehrenamtlichen Helfer, Hallensprecher Jörg Mettger sowie die Spielerinnen und Spieler von Anpfiff Hoffenheim hatten dem Sitzvolleyball-Sport über zwei Tagen einen tollen Rahmen geboten und für ein klasse Auftaktturnier gesorgt.




16.03.2018 | Volksbank Kraichgau überreicht Spende über insgesamt 18.000 Euro aus den Erlösen der Veranstaltungen anlässlich des 150jährigem Jubiläums der Bank.

In einer kleinen Feierstunde überreichte Matthias Zander, Sprecher des Vorstandes, Spenden über insgesamt 18.000 Euro an verschiedene Vereine/Institutionen aus dem Geschäftsgebiet.
Als genossenschaftliche Bank der Region ist es unser Anliegen, Verantwortung für die Gesellschaft, in der wir leben und arbeiten, zu übernehmen. Wir freuen uns daher sehr, Vereine und Institutionen vor Ort zu fördern und so das gesellschaftliche Leben für die Menschen mit zu gestalten so Matthias Zander.
Dann nutzte er die Gelegenheit nicht nur die Arbeit der bedachten Vereine zu loben, sondern auch die Menschen, die sich dabei ehrenamtlich engagieren. Auch ihnen gilt der Dank der Volksbank, denn ohne ehrenamtliches Engagement geht es nicht.
Die Spendenmittel setzen sich zusammen aus dem Topf des Gewinnsparvereins e.V. und der Bank.

Über die großzügige Unterstützung der Volksbank freuten sich die Vertreter folgender Vereine und Institutionen:
Unbehindert miteinander leben, Eppingen, Sozialstation Letzenberg, Mühlhausen, Anpfiff Hoffenheim e.V., Lebenshilfe Sinsheim, Postillion e.V., Lebenshilfe Sandhausen, Kirchl. Sozialstation Leimen-Nußloch-Sandhausen, Albert Schweitzer Schule Bad Rappenau

Dagmar Becker (Volksbank Kriachgau)




13.03.2018 | Große Bühne in Hoffenheim

Deutschlands Amputierten Fußballer mit Stadionauftritt beim Trainingslager in Hoffenheim

Koblenz, 12. März 2018 Bereits am Freitagabend hatte Trainer Claus Bender seine Schützlinge aus ganz Deutschland zur ersten Trainingseinheit geladen. Hierbei versammelten sich insgesamt 16 Spieler, die das Jahr 2018 mit dem ersten offiziellen Trainingswochenende einläuteten.
,,Ich bin positiv überrascht von meinen Jungs, denn man konnte sehen das sich jeder zu Hause auf dieses Trainingslager vorbereitet hat“, zeigte sich Bender absolut zufrieden.
Einziger Wehrmutstropfen war die schlimme Verletzung von Torhüter Cesar Leszinski, der sich bei einem Zweikampf einen Riss der rechten Achillessehne zuzog.

Als besondere Gäste wurden dabei drei Flüchtlinge begrüßt. Die mittlerweile in Wolfsburg lebenden Hussein, Mahamad und Mahdi stammen aus dem Iran und Sudan. Sie hinterließen einen bleibenden Eindruck und haben ihre erneute Teilnahme bereits angekündigt.

Ein absolutes Highlight stand dann am Samstagnachmittag auf dem Programm. Im Rahmen des DFL-Integrationsspieltages unter dem Motto ``Strich durch Vorurteile`` war die Mannschaft zum Bundesligaspiel der TSG Hoffenheim gegen den VFL Wolfsburg eingeladen. Dabei wurde das Team mit einem Bericht auf der Videoleinwand vorgestellt, während Youngster Stefan Schmidt Junior beim Interview am Spielfeldrand Rede und Antwort stand. Dieser zeigte sich hinterher sichtlich begeistert: ,,Das war natürlich ein großartiges Erlebnis vor einer solchen Kulisse ein Interview über das Stadionmikrofon geben zu dürfen. Zudem konnten wir damit vielen Fans und Zuschauern unserer Sportart ein Stück näherbringen und den Bekanntheitsgrad weiter steigern.“
Zwar steht das Jahr 2018 ganz im Zeichen der Spielergewinnung und Weiterentwicklung
innerhalb Deutschlands, doch auch die Spielpraxis soll dabei nicht zu kurz kommen.
Daher nimmt das Team Anpfiff Hoffenheim in diesem Jahr an einer Turnierrunde mit Holland
und Belgien teil.
Dabei findet der erste Spieltag am 21./22. April in Utrecht, Niederlande statt.
Ein absolutes Highlight wird dann der Heimspieltag am 9./10. Juni in Hoffenheim werden.
Hierbei werden im Vorfeld verschiedene Werbemaßnahmen ergriffen, um an beiden Tagen
zahlreiche Besucher ins Dietmar-Hopp-Stadion nach Hoffenheim zu locken.
Der abschließende Spieltag in Belgien wird für den August oder September terminiert
werden.
Bericht auf TSG.TV: https://youtu.be/ZNLOex29kiI

Christian Heintz




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