Spielbericht

06.12.2018 | „Anpfiff“ gelingt Sensation in Leipzig


Sitzvolleyballer aus Hoffenheim spielen gegen Vize-Europameister im Viertelfinale

Für die Sitzvolleyballer von Anpfiff Hoffenheim e.V. ging es zum letzten großen internationalen Turnier in diesem Jahr in die Sportstadt Leipzig. Dort fand vom 1. bis 2. Dezember zum 12. Mal der traditionelle LE-Cup statt, der in diesem Jahr wieder hochklassig und mit Bestbesetzung ausgetragen wurde. 14 Mannschaften aus vier Nationen spielten am Samstag in drei Gruppen gegeneinander und die Kraichgauer bekamen in der Gruppenphase mit Gastgeber BV Leipzig und dem Dresdner SC gleich zwei harte Brocken serviert. Trotzdem gelang ihnen als bester Drittplatzierter der Vorrunde mit dem Einzug ins Viertelfinale eine großartige Sensation!
Die anderen deutschen Viertelfinalisten waren neben den beiden starken Gegnern aus der Vorrunde auch der amtierende Deutsche Meister aus Leverkusen, sowie der Deutsche Vizemeister, die Auswahl Rheinland-Pfalz. Spielführer Claus Ellinger wusste, dass am Sonntagmorgen mit dem Team aus Slavutych kein Geringerer als der Vize-Europameister von 2018 auf seine Anpfiff-Mannschaft wartete. Die ukrainischen Herren sind allesamt aktuelle Nationalspieler und hatten den Turniersieg fest anvisiert. Auch der nächste Gegner, der TSV Bayer 04 Leverkusen, hatte es in sich. Zwar gelang es den Badenern, diesen beiden großen Teams einige Punkte abzuknöpfen, dennoch gingne beide Partien eindeutig zu Gunsten der Turnierfavoriten aus.
Im Spiel um Platz 7 saßen die Schützlinge von Trainer Rudi Sonnenbichler der ersten Mannschaft von SK Kometa Prag am Netz gegenüber. Das Platzierungsspiel zeigte, dass die Hoffenheimer schon einige Körner aufgebraucht hatten und sich in den entscheidenden Situationen nicht durchsetzen konnten. Somit beendeten sie ein erfolgreiches Sportjahr mit einem guten 8. Rang beim LE-Cup und ihre Zuspielerin, Salome Hermann, konnte sich über die Auszeichnung „Beste Spielerin des Turniers“ freuen. Sonnenbichlers Fazit lautete: „Mit dem achten Platz an diesem internationalen Cup liegen wir dicht an den besten deutschen Teams. Die Mannschaften vor uns sind bis auf den Ausrichter und die Gäste aus Prag reine Männerteams. Mit dieser Turnierleistung belohnt sich meine Mannschaft für einen stetigen Leistungsanstieg und ein erfolgreiches Jahr 2018.“
Turniersieger wurde der IOK Zagreb, gefolgt vom zweitplatzierten Dresdner SC 1898. Die Auswahl Rheinland-Pfalz gewann Bronze.
Für Anpfiff Hoffenheim spielten: Uwe Arndt, Fabian Coenen, Peter Edinger, Claus Ellinger, Salome Hermann, Volker Lauble, Michaela Nezzer und Brit Sonnenbichler.

Am Freitag, den 7. Dezember, veranstalten die Sitzvolleyballer ihr Nikolausturnier, zu dem knapp 100 Teilnehmer erwartet werden. Ab 18:30 Uhr wird in der Sporthalle am Großen Wald in Hoffenheim gepritscht, gebaggert und vor allem gerutscht. Besucher sind herzlich willkommen!




06.10.2017 | Anpfiff Hoffenheim e.V. mit erfolgreicher Teilnahme bei den Deutschen Sitzvolleyball Meisterschaften


Leverkusen war auch in diesem Jahr eine Reise wert!

Letzter Tag, letztes Spiel  bei den Deutschen Sitzvolleyballmeisterschaften 2017 in Leverkusen.
Der Schlusspfiff ertönt, alle  Wechselspieler eilen jubelnd zu ihren Mitspielern aufs Feld, klatschen die Teamkollegen ab und hüpfen ausgelassen im Kreis. Viele von ihnen nur auf einem Bein, denn Prothesen oder andere technische Hilfsmittel sind während der Spiele nicht erlaubt. „Es ist geschafft, unser großes Ziel ist erreicht. Wir beenden diese Deutsche Meisterschaft mit einem Sieg!“, freut sich Hoffenheims Zuspielerin Ann-Cathrin Maier.

Vom 30. September bis 1. Oktober 2017 fanden die diesjährigen Deutschen Sitzvolleyball-Meisterschaften in Leverkusen statt und das zwölfköpfige Team von Anpfiff Hoffenheim e.V. nahm zum zweiten Mal daran teil. Das nach Trainingsalter mit Abstand jüngste und unerfahrenste Team traf in ihrer Vorrundengruppe auf drei sehr starke Gegner, die allesamt erfolgreiche Nationalspieler und Paralympics-Teilnehmer in ihren Teams hatten.
Es begann mit dem Spiel gegen die Rheinland-Pfalzauswahl „RHP Koblenz“, wo der NM-Spielführer Heiko Wie-senthal eine illustre Truppe weiterer RIO 2016-Teilnehmer, aktuellere NM-Spieler und auch gestandener Volleyball-Drittligaspieler um sich geschart hatte, die mit dem klaren Ziel angetreten waren, nach zwei dritten Plätzen, diesmal endlich ins DM-Finale zu kommen.
Nach nervösem Start mit vielen leichten Eigenfehlern steigerten sich die Kraichgauer im zweiten Satz, zeigten den gewohnten Kampfgeist und waren der Auswahl aus Rheinland-Pfalz bis zum Satzende ein gleichwertiger Gegner. Beim Satzstand von 24:22 für das „Hoffe-Team“ hatten sie sogar zwei Spielbälle und die zuschauenden Teams witterten eine Sensation, doch leider fehlte den Badener die nötige Abgebrühtheit und sie verloren noch mit 26:28.
Trotz dieser Enttäuschung reifte die Erkenntnis bei allen Spielerinnen und Spielern, dass das Team um Spielführer Steffen Maier im Vergleich zur ersten DM-Teilnahme im Jahr davor einen gewaltigen Leistungsfortschritt verzeichnen konnten. Zwar endeten auch die beiden anderen Vorrundenspiele gegen Leipzig und Dresden jeweils mit 0:2 Sätzen, wobei ihnen immer wieder deutlich vor Augen geführt wurde, wie wichtig Routine und langjähriges Training in dieser Inklusions-Sportart ist, wenn es um die wichtigen Punkte in entscheidenden Spielsituationen geht, aber in beiden Spielen war das Team von Anpfiff Hoffenheim e.V. ein sportlich sich mehr als achtbar schlagender Gegner, der um jeden Punkt kämpfte.
Dass seine Spieler einiges an Lehrgeld zahlen würden, war Trainer Rudi Sonnenbichler schon in der Vorbereitung auf dieses Meisterschafts-Wochenende bewusst, er zeigte sich aber am Ende des ersten Turniertages dennoch äußerst zufrieden: „Mit dem BV Leipzig, dem Dresdener SC und der Rheinland-Pfalz-Auswahl haben wir die schwerstmögliche Gruppe erwischt. Bis auf den Titelfavoriten Leverkusen waren alle Brocken in unserer Gruppe, doch ich bin stolz, wie sie sich präsentiert haben. Stimmung, Auftreten und Leistungsfortschritt waren be-merkenswert. Und man spürte, dass ihnen auch die etablierten Teams großen Respekt zollten und ihre Leistungsentwicklung viel Beachtung fand!“

Am Sonntagmorgen standen dann die Platzierungsspiele an und die Kraichgauer trafen auf den SSC Berlin. Anpfiff Hoffenheim, das einzige Team aus Baden-Württemberg, hatte sich viel vorgenommen. Diese Nervosität war in der ersten Phase ziemlich deutlich und verlor sich erst im Laufe des ersten Satzes. Man holte Punkt für Punkt auf, doch der Rückstand auf die Hauptstädter war zu groß und Berlin gewann knapp. Im zweiten Satz war von Beginn an mehr Selbstbewusstsein zu spüren und die Führung wechselte ständig bis in die Endphase. Doch gelang es nicht, den Sack zuzumachen und der SSC Berlin entschied das Match mit zwei Gewinnsätzen denkbar knapp für sich – und so wurde das zuvor avisierte „Traumziel“ für diese Meisterschaft, das Spiel um Platz 5, leider nicht erreicht.

Nachdem diese Enttäuschung überwunden war, wollte man aber auf alle Fälle das letzte DM-Spiel nicht verlieren. Die Hoffenheimer schworen sich nochmals darauf ein, gegen TSV Bayer 04 Leverkusen II zu gewinnen, das Team, gegen das man bei der DM im letzten Jahr noch verloren hatte. Man wollte allen Zuschauern und den mitgereisten Fans nochmals eindrucksvoll beweisen, welch positive sportliche Entwicklung man erarbeitet hat-te. Nach furiosem Start und einer Acht-Punkte-Führung (!) bis in die Satzmitte wurde man etwas unkonzentriert. Abstimmungsschwierigkeiten und etwas zu viele Eigenfehler ließen die wesentlich routinierteren Leverkusener immer näherkommen und für alle unerwartet ging dieser Satz noch mit 23:25 verloren. Im zweiten Satz aber wurde von Beginn an Vollgas gegeben. Über eine sichere Annahme und durch starke Angriffs- und Blockaktionen gewann man deutlich mit 25:16. Der Tie-Break musste die Entscheidung bringen. Endlich war alle leistungsmindernde Nervosität weg und die Kraichgauer spielten souverän auf. Am Ende stand es 15:3 (!) für Anpfiff Hoffenheim e.V. und die Freude der Badener war groß.
„Ich bin sehr glücklich, dass ich erstmals diese DM erleben durfte, und dass wir gezeigt haben, auf welch gutem Weg wir sind,“ freute sich Fabian Coenen, der jüngste Hoffenheimer,. Großes Lob erhielt das Team auch von der Vorstandschaft: Stefanie Wild und Dietmar Pfähler hatten es sich nicht nehmen lassen, „ihre Sitzvolleyballer“ nach Leverkusen zu begleiten. „Großartig, was hier sportlich geleistet wurde. Ich bin stolz, dass wir eine Mannschaft stellen konnten, die sich als würdiger Vertreter Baden-Württembergs präsentierte,“ so Dietmar Pfähler, erster Vorsitzender von Anpfiff Hoffenheim e.V. und Anpfiff ins Leben e.V.

Dass diese Sitzvolleyball-Entwicklung innerhalb des Bereichs „Bewegungsförderung für Amputierte“ von Anpfiff ins Leben e.V. so rasant voran geht, ist auch der hervorragenden Unterstützung ihres Hauptsponsors, der Volks-bank Kraichgau zu verdanken. Schon von Beginn an hat sie das Inklusions-Projekt unterstützt, bei dem durch gemeinsames Spielen und Trainieren Menschen mit und ohne körperliche Behinderung sich gegenseitig helfen, wieder gesellschaftliche Anerkennung und persönliches Selbstbewusstsein zu bekommen. Dazu treffen sich mindestens zwei Mal wöchentlich mittlerweile mehr als ein Dutzend Menschen aus der Region in Hoffenheim, um dies gemeinsam aktiv zu erleben.

DM-Endplatzierung:
1. TSV Bayer 04 Leverkusen I
2. Dresdener SC 1898
3. Rheinland-Pfalz-Auswahl
4. TSV Bayer 04 Leverkusen III
5. SSC Berlin,
6. BV Leipzig
7. Anpfiff Hoffenheim e.V.
8. TSV Bayer 04 Leverkusen II

Für Anpfiff Hoffenheim e.V. spielten: Ann-Cathrin Maier, Steffen Maier (beide Nußloch), Salome Hermann (Sinsheim), Jochen Wier (Heidelberg), Michaela Nezzer, Sabrina Neu, Peter Edinger (alle Hoffenheim), Magnus Fischer, Angelika Nowak (beide Stuttgart), Claus Ellinger (Fellbach), Fabian Coenen (Hochdorf), Mojgan Faraji (Idar-Oberstein) (Rudi Sonnenbichler)




29.08.2017 | Zwei Minuten fehlen zum ersten Sieg


Anpfiff Hoffenheim mit starkem Abschluss in der Polen-Liga

Hoffenheim, 29.August 2017. „Auch wenn wir erneut mitteilen müssen, dass es leider nicht zum ersten Sieg in Polen gereicht hat, so bin ich trotzdem wahnsinnig stolz auf meine Mannschaft. Denn wir haben zwei starken polnischen Teams jeweils ein Unentschieden abgeknöpft und waren über weite Strecken des Wochenendes sogar die spielbestimmende Mannschaft. Wenn man dann noch bedenkt welches Mammutprogramm wir mit der Anreise auf uns genommen haben, dann kann ich meinen Jungs nur den höchsten Respekt zollen“, resümierte Trainer Claus Bender den Auftritt seiner Amputierten-Fußballer am vergangenen Wochenende in Warschau.
Bereits am Freitagnachmittag startete mit der Anreise nach Köln das vollgepackte Wochenende für die deutschen Kicker. Unter dem Motto „Spürbar inklusiv“ organisierte die Aktion Mensch in Zusammenarbeit mit der FC-Stiftung die erwachsenen „Einlaufkinder“ für das Bundesligaspiel zwischen dem 1. FC Köln und dem Hamburger SV. So durfte die deutsche Auswahl beim Spielbeginn gemeinsam mit Blinden-und ID-Fußballern den Rasen des RheinEnergie Stadions an der Seite der Bundesligaprofis betreten. „Das war einfach ein unglaubliches Gefühl, vor 50.000 begeisterten Fans ins Stadion einzulaufen. Wir haben diesen Moment sehr genossen und möchten uns an dieser Stelle nochmal ganz herzlich bei der Aktion Mensch für die Einladung und die tolle Organisation bedanken“, schwärmte Torhüter Dominik van Kann nach dem Spiel. Anschließend ging die Fahrt weiter Richtung Frankfurt, wo die Mannschaft erst um 2:30 Uhr die Betten im Flughafenhotel beziehen konnte. Dort klingelte dann um 5:30 Uhr schon wieder der Wecker, um den ersten Flug in die polnische Hauptstadt zu bekommen.
Der Mannschaft waren diese Strapazen im ersten Spiel des Tages jedoch nicht anzumerken. Selbstbewusst und schwungvoll agierten Benders Mannen gegen den Tabellenführer aus Warschau und wurden bereits in der 4. Minute dafür belohnt: Marco Reinecke ließ mit einer starken Einzelleistung gleich drei Gegenspieler hinter sich und schob eiskalt zur vielumjubelten 1:0 Führung ein. Mit einer taktischen Meisterleistung konnten Fischer & Co. ihren Gegner vom eigenen Tor fernhalten und nahmen die verdiente Führung mit in die Pause. Nach dem Seitenwechsel fand der Gastgeber immer besser ins Spiel und setzte die Abwehrreihe um Faerber, Wurst und Heintz immer wieder unter Druck. Aber im Verbund mit den Mittelfeldspielern Herrmann und Fischer konnte die Führung weiterhin verteidigt werden. Doch zwei Minuten vor Spielende musste sich dann auch Hoffenheims starker Torhüter geschlagen geben: Einen Fernschuss des polnischen Stürmers konnte van Kann zwar noch an den Pfosten lenken, doch beim Nachschuss war auch er machtlos und musste so den bitteren Ausgleich kurz vor Spielende hinnehmen.
Im zweiten Spiel des Tages legte die Bender-Truppe gegen GKS Gora erneut ordentlich los und erspielte sich durch tollen Kombinationsfußball einige Chancen. Nach einem Eckball waren es jedoch die Polen die völlig überraschend in Führung gingen (10.). Unmittelbar nach der Halbzeitpause folgte dann die nächste kalte Dusche. Nach einem Stellungsfehler von Heintz ließ der Stürmer aus Gora van Kann keine Chance und schob zur 2:0 Führung ein (23.).
Was danach folgte, bezeichnete Bender später als „beste Saisonleistung in der Polen-Liga“.
Mit Mann und Maus drängte die Mannschaft auf den Anschlusstreffer und stellte taktisch auf eine offensivere Variante um. Auch in den Zweikämpfen legten die Kraichgauer nun eine aggressivere Gangart an den Tag und erspielten sich dabei eine Vielzahl von hochkarätigen Torchancen. Doch Reinecke, Heintz und Faerber vergaben mehrfach beste Einschussmöglichkeiten und mussten sich trotz einer starken Vorstellung mit 0:2 geschlagen geben. Hitziges Duell am Sonntagmorgen

Mit Bielsko-Biala traf man am darauffolgenden Tag (Spielbeginn 8 Uhr) nicht nur auf den aktuellen Tabellendritten, sondern auch gleichzeitig auf einen Meisterschaftsanwärter der im Rennen um den Titel noch ein Wörtchen mitreden wollte. Vor allem Faerber und Fischer begannen das Spiel mit breiter Brust und zeigten von Beginn an, dass der langersehnte Sieg nun fällig sein sollte. Der erste Hochkaräter ließ nicht lange auf sich warten: nach einer sicheren Passkombination zwischen Herrmann und Fischer im Mittelfeld, setzte Letzterer Reinecke gekonnt in Szene. Jedoch blieb der ersehnte Torjubel aus, da Reineckes Schuss knapp am Tor vorbei streifte. In der folgenden Zeit entwickelte sich ein hitziges und zugleich packendes Spiel. Man merkte dem Team aus dem polnischen Süden deutlich an, dass sie mit den taktisch sehr gut agierenden Hoffenheimern nicht zurechtkamen. Viele Foulspiele auf beiden Seiten unterbrachen immer wieder den Spielfluss und ließen beide Teams nur selten vor dem gegnerischen Tor auftauchen. Die beste Möglichkeit der Polen vereitelte Torwart Leszinski indem er einen Freistoß aus sechs Metern parierte. Im Gegenzug wäre dann sogar der Führungstreffer möglich gewesen, doch der gegnerische Torhüter konnte einen Fernschuss von Reinecke zur Ecke entschärfen. So blieb es am Ende bei einer verdienten Punkteteilung.
Zum Abschluss des Spieltages traf das Hoffenheimer Team auf den letztjährigen Meister von Husaria Krakau. Die Intensität der vorangegangenen Spiele machte sich zwar bemerkbar, doch Faerber & Co. warfen nochmal alles in die Waagschale und boten dem Favorit aus Krakau Paroli. Nach einem sehenswert vorgetragenen Angriff von Husaria war Cesar Leszinski in der 8. Minute machtlos und musste den Rückstand zum 0:1 hinnehmen. Wer nun glaubte, die Hoffenheimer würden sich kampflos ihrem Schicksal ergeben, der sah sich getäuscht. Denn im Gegenzug bediente Heintz mit einem langen Pass in den Strafraum Marco Reinecke, der den Ball kontrolliert annahm und gefühlvoll zum 1:1 einschob (9.).
Nur fünf Minuten später waren es die Polen, die ihre Klasse einmal mehr unter Beweis stellten und zur erneuten Führung trafen (14.). Und kurz vor dem Halbzeitpfiff erhöhte das Team aus Krakau nach einer strittigen Achtmeterentscheidung sogar noch auf 3:1 (19.) Doch auch nach Wiederbeginn spielte die Mannschaft um Kapitän Florian Fischer weiter mutig nach vorne. Angepeitscht von den mitgereisten Fans hatte Marco Reinecke dann sogar den Anschlusstreffer auf dem Fuß. Doch Torhüter Wzoniack reagierte glänzend und konnte diese Großchance vereiteln. So blieb es am Ende beim 3:1 Sieg für den späteren Meister Husaria Krakau.
Trainer Claus Bender zog nach diesem letzten Spieltag ein positives Fazit zum Abenteuer Polen-Liga: „Es war die absolut richtige Entscheidung mit unserer Mannschaft hier in der polnischen Liga teilzunehmen. Wenn ich zurück denke an den ersten Spieltag im April und vergleiche damit unseren Auftritt hier in Warschau, dann ist eine spielerische und vor allem taktische Weiterentwicklung deutlich zu erkennen. Die Reisen waren übrigens nur aufgrund der finanziellen Unterstützung von adViva möglich. Meine Jungs haben während der insgesamt 16 Spiele viel an Erfahrung dazu gewonnen und durch diese konstante Spielpraxis einen großen Schritt nach vorne gemacht. Daher war dies auch gleichzeitig ein wichtiger Baustein auf unserem Weg zur EM in Istanbul.“ Die ganze Mannschaft bedankt sich an dieser Stelle ganz herzlich bei Anpfiff Hoffenheim e.V., Anpfiff ins Leben e.V. und ihrem Sponsor adViva für die tatkräftige Unterstützung!!!

Abschlusstabelle:
1.Husaria Krakau
2.Gloria Warschau
3.Bielsko-Biala
4.GKS Gora
5.Anpfiff Hoffenheim

(Christian Heintz)




20.06.2017 | Sitzvolleyballer von Anpfiff Hoffenheim erstmals im Halbfinale!


Sensationelle Leistung beim internationalen Turnier in Leverkusen

„Vorschlaghammer. Punkt!“ – Der Schlachtruf der Hoffenheimer schallt laut durch die Herbert-Grünewald-Halle in Leverkusen. Dann rutschen sie ausgelassen im Kreis und feiern so am Nachmittag des 17. Juni 2017 nach vier anstrengenden Vorrunden Matches ohne Niederlage ihren ersten Gruppensieg und damit den erstmaligen Ein-zug in ein Halbfinale.
Zum Saisonabschluss der internationalen Turnierserie nahmen die Sitzvolleyballer von Anpfiff Hoffenheim e.V. noch einmal beim internationalen Trainingsturnier am vergangenen Wochenende in Leverkusen teil. Dank der Unterstützung der Volksbank Kraichgau als Hauptsponsor ist für die Spieler die Teilnahme an dieser Turnierrun-de möglich. Am Samstag starteten die Teams in zwei Vorrundengruppen nach dem Motto „2 Gewinnsätze mit Vor- und Rückspiel“.
In der Gruppe A der Ausrichter TSV Bayer 04 Leverkusen II, der Perspektivkader der Nationalmannschaft Deutschland/Herren und Spaarnestad aus Haarlem (Niederlande). Die Vorrundengruppe B bildeten der SV Salamander Kornwestheim, die Damen-Nationalmannschaft Deutschland und das Team von Anpfiff Hoffenheim.

Obwohl das Hoffenheimer Team mit Ann-Cathrin Maier und Salome Hermann (beide Frauenteam Germany) und Magnus Fischer (Männerteam Germany) gleich drei Stammspieler abgeben musste, bestätigte das Kraichgau-Team ihr stark ansteigendes Spielniveau der letzten Trainingswochen.
Sie kamen gut ins Turnier und zeigten gleich im ersten Spiel gegen die Damen-Nationalmannschaft, dass sie mittlerweile ein ernst zu nehmender Gegner sind. Mit 2:0 (17:25 / 22:25) schlugen sie das Team Germany, trotz der beiden Hoffenheimerinnen auf der anderen Netzseite.
Auch im zweiten Gruppenspiel gegen Salamander Kornwestheim, spielte das Team um Kapitän Steffen Maier groß auf und siegte ebenfalls mit einem klaren 2:0 (25:14 / 25:17).
Gemäß dem Turniermodus war im dritten Spiel nochmals die Damennationalmannschaft der Gegner. Diesmal war das Match wesentlich härter umkämpft, doch im Tie-Break setzten sich die Badener mit zwei Punkten Vorsprung (15:13) durch und gewannen mit 2:1.
Stark motiviert durch die drei gewonnenen Spiele begann das „Anpfiff“-Team auch das letzte Match des ersten Turniertages selbstbewusst. Im anderen Rückspiel gegen Kornwestheim punkteten vor allem Michaela Nezzer und Volker Lauble mit gut platzierten Angriffen, was letztendlich wieder zu einem ungefährdeten 2:0-Satzsieg führte.
Somit beendete das Team Anpfiff Hoffenheim den ersten Spieltag ohne Niederlage und nach großartiger Leistung erstmals auch als Gruppensieger. Zweiter wurde die Damennationalmannschaft, Platz drei ging an Kornwestheim.
In Gruppe A holte sich der Perspektivkader Team Germany ebenfalls den Gruppensieg. Dahinter belegten die Leverkusener Rang zwei und das Team Spaarnestad den dritten Platz.

Am Sonntagmorgen stand das Halbfinale Anpfiff Hoffenheim gegen Spaarnestad Haarlem an. Jetzt wurde auf 3 Gewinnsätze gespielt, dafür ohne Rückspiel. Große anfängliche Nervosität führte schnell zu einem Mehrpunkt-Rückstand, doch kämpften die Hoffenheimer um jeden Ball. Zuspielerin Kristina Weiser stellte ihre Pässe opti-mal und setzte die Angreifer Jochen Wier und Steffen Maier gut in Szene. Leider musste man nach hartem Kampf den 1. Satz knapp abgeben und besonders jetzt wurden die drei an die Nationalmannschaften „ausgeliehenen“ Stammspieler stark vermisst. Diese dünne Spielerdecke konnte nicht so einfach kompensiert werden und schnell lag man mit 4:11 zurück. Vor allem Michaela Nezzer peitschte ihre Mitspieler jedoch immer wieder nach vorne. Ähnlich wie im ersten Satz holten sie durch aufmerksame Abwehrleistungen und Blockaktionen, sowie unter Aufbietung aller konditioneller Reserven Punkt um Punkt auf. Dennoch musste man sich auch im 2.Satz mit 19:25 geschlagen geben. Spielführer Maier fand noch einmal die richtigen Worte und motivierte sein Team, konzentriert und weiterhin mit vollem Einsatz aufzuspielen. Doch die starken Gäste aus dem Nachbarland wollten sich den Finaleinzug nicht nehmen lassen und griffen hart und gekonnt an. Beim Stand von 14:24 punktete Peter Edinger noch einmal durch harte Aufschläge, doch es nützte nichts mehr, die Hoffenheimer beendeten ihr erstes Halbfinale der Vereinsgeschichte mit einer 0:3 Niederlage.
Im Spiel um Platz drei versuchte man noch einmal alle Reserven zu aktivieren, doch auch die Gastgeber aus Leverkusen wollten sich einen Platz auf dem Treppchen nicht nehmen lassen. „Wir haben in das Halbfinale reingesteckt, was wir hatten. Da war im letzten Spiel mit nur sechs Spielern mental einfach die Luft raus“, resümierte Volker Lauble und war trotz einer umkämpften 0:3 Niederlage insgesamt mit der gezeigten spielerischen Leistung an beiden Tagen recht zufrieden: „Es zeigt sich jetzt immer mehr, dass wir uns in den letzten Wochen durch unsere regelmäßige Trainingsteilnahme stark verbessert haben. Schön wäre es, wenn wir noch den einen oder anderen Volleyballfreund dazu bekämen!“

Ergebnis:
1. Perspektivkader Nationalmannschaft / Herren
2. Spaarnestad Haarlem
3. TSV Bayer 04 Leverkusen
4. Anpfiff Hoffenheim e.V.
5. SV Salamander Kornwestheim
6. Damennationalmannschaft

Für Anpfiff Hoffenheim e.V. spielten: Steffen Maier, Michaela Nezzer, Volker Lauble, Kristina Weiser, Peter Edin-ger, Jochen Wier
Außerdem von Hoffenheim: Salome Hermann + Ann-Cathrin Maier (Damennationalmannschaft) und Magnus Fischer (Perspektivkader Herrennationalmannschaft)

Salome Hermann




13.06.2017 | Selbst um den verdienten Lohn gebracht


Anpfiff Hoffenheim wartet weiterhin auf ersten Sieg in Polenliga

Hoffenheim, 12. Juni 2017. „Es scheint ein Fluch auf unserer Mannschaft zu liegen. Wir waren in zwei von vier Partien mindestens ebenbürtig, haben es jedoch verpasst unsere zahlreichen Torchancen effektiv zu nutzen und stehen am Ende wieder mit leeren Händen da“, resümierte Trainer Claus Bender den Auftritt seiner Amputierten-Fußballer am vergangenen Wochenende in Krakau.
Dabei begannen Fischer & Co. ihr erstes Spiel am Samstag gegen Bielsko-Biala mit vollem Elan, denn schließlich hatten sie gute Wünsche vom Hauptsponsor adViva im Gepäck. Währende der ersten Halbzeit ließen sie nicht eine Torchance des Gegners zu. Sogar der Führungstreffer wäre möglich gewesen. Doch eine Kopfballvorlage von Heintz verzog der heranstürmende Wurst und drosch den Ball knapp über den Querbalken des gegnerischen Tors. Auch im zweiten Durchgang zeigten die Kraichgauer eine taktische Meisterleistung und brachten den derzeitigen Tabellendritten fast zur Verzweiflung. So war es ein Zufallstreffer, der die Polen in der 33. Minute in Führung brachte. Nach einem Befreiungsschlag landete das Spielgerät im Hoffenheimer Strafraum, woraufhin der gegnerische Stürmer den Ball aus dem Gewühl heraus irgendwie über die Torlinie stocherte. Während des anschließenden Sturmlaufs vergaben Wurst und Fischer in aussichtsreichen Positionen, so dass am Ende ein 0:1 aus Hoffenheimer Sicht zu Buche stand.
Im zweiten Spiel des Tages hielt die Bender-Truppe gegen den aktuellen Tabellenführer aus Warschau richtig gut mit. Zwar lag man bereits zur Pause mit 0:2 in Rückstand, doch der folgende Sturmlauf wurde nun endlich belohnt. Nach einem präzise getretenen Eckball von Jens Faerber war es der aufgerückte Christian Heintz, welcher in der 25. Spielminute per Flugkopfball auf 1:2 verkürzen konnte. Nur zwei Minuten später hatten die mitgereisten Hoffenheimer Fans erneut den Torschrei auf den Lippen, doch der Torpfosten verhinderte den verdienten Ausgleichstreffer durch Florian Fischer.
Mit Mann und Maus drängte die Mannschaft weiterhin auf das zweite Tor und stellte taktisch auf eine offensivere Variante um. So kam das Team aus Polens Hauptstadt zu einigen Konterchancen, wodurch sie zwei weitere Treffer kurz vor Spielende zum 4:1 Endstand nutzten.  

Chancenflut am Sonntagmorgen

Mit GKS Gora traf man am darauffolgenden Tag nicht nur auf den aktuellen Tabellenvierten, sondern gleichzeitig auf die Mannschaft, gegen die Benders Mannen den bisher einzigen Punktgewinn erzielen konnten. Vor allem Faerber und Fischer begannen das Spiel mit breiter Brust und zeigten von Beginn an, dass der langersehnte Sieg nun fällig sein sollte. Der erste Hochkaräter ließ nicht lange auf sich warten: nach einer sicheren Passkombination zwischen Faerber und Fischer im Mittelfeld, setzte Letzterer Heintz über den linken Flügel gekonnt in Szene. Der Linksfuß bediente anschließend per Flachpass den besser positionierten Faerber im Torraum. Der ersehnte Torjubel blieb aus, da die Torlatte den Führungstreffer der Kraichgauer verhinderte. In der Folgezeit setzten Leszinski & Co. den Gegner weiterhin unter Druck. Das erhoffte Erfolgserlebnis blieb jedoch weiterhin verwehrt. Im zweiten Durchgang erspielten sich die Hoffenheimer beste Einschussmöglichkeiten. Dabei tanzte Jens Faerber gleich zwei Gegenspieler an der Mittellinie aus und machte sich auf die Reise Richtung gegnerisches Tor. Mit einem gefühlvollen Lupfer konnte Faerber den Torhüter aus Gora überwinden. Doch das runde Leder prallte einmal mehr ans Aluminium und ließ die allgegenwärtige Vorfreude auf den Torjubel erneut verpuffen. Kurz darauf kombinierten sich Fischer, Heintz und Faerber erneut gekonnt durchs Mittelfeld. Am Ende dieser Stafette war es Youngster Florian Fischer, der mit seinem Schuss aus sieben Metern fast sein erstes Saisontor erzielt hätte. Aber eine Glanzparade des polnischen Keepers ließ auch hier die aufgekeimten Jubelschreie verstummen. Wie bereits beim letzten Aufeinandertreffen beider Teams führte wohl der Rachegott Regie und bestrafte das Auslassen der zahlreichen Torchancen. Ein Befreiungsschlag von Gora landete eine Minute vor Abpfiff genau auf dem Fuß des eigenen Stürmers. Dieser schob kaltschnäuzig zum 1:0 Endstand für die Polen ein.
Zum Abschluss des Spieltages traf das Hoffenheimer Team auf den letztjährigen Meister von Husaria Krakau – die Intensität der vorangegangenen Spiele machte sich bemerkbar. Die Gastgeber zeigten sich in fast allen Belangen überlegen und konnten daher dieses Duell folgerichtig mit 3:0 für sich entscheiden.
Florian Fischer zeigte sich hinterher enttäuscht: „Es ist unglaublich, wie viele Chancen wir momentan einfach liegen lassen. Taktisch und spielerisch sind wir oftmals mindestens ebenbürtig, doch unsere Chancenauswertung lässt derzeit noch sehr zu wünschen übrig. Daran werden wir in den nächsten Trainingseinheiten hart arbeiten, um uns dann am letzten Spieltag im August endlich mit einem Sieg zu belohnen.“
Voll des Lobes für die Kraichgau-Kicker zeigte sich der 1. Vorsitzende von Anpfiff Hoffenheim e.V. und Anpfiff ins Leben e.V., Dietmar Pfähler: „Ich bin sehr froh, dass ich die Mannschaft hier in Krakau unterstützen konnte. Außerdem bin ich wahnsinnig stolz auf unsere Jungs, denn was die in den letzten zwei Tagen geleistet haben, verdient meinen absoluten Respekt. Die Spieler haben leidenschaftlich mit Herzblut gekämpft und hätten einen Sieg allemal verdient. Vor allem taktisch und auch spielerisch ist eine deutliche Weiterentwicklung dieser Truppe zu erkennen. Ich bin mir daher sicher, dass beim nächsten Spieltag in Warschau der Knoten endlich platzen wird.“ (Christian Heintz)

Samstag 10. Juni:
11.15 Husaria Krakau – GKS Gora  4:1
12.15  Anpfiff Hoffenheim – Bielesko-Biala  0:1
14.00 Gloria Warschau – GKS Gora  3:0
15.30 Husaria Krakau – Bielsko-Biala  1:0
16.30 Anpfiff Hoffenheim – Gloria Warschau  1:4

Sonntag 11. Juni:
09.00 Bielsko-Biala – GKS Gora  1:0
10.00 Husaria Krakau – Gloria Warschau  0:0
11.30 GKS Gora – Anpfiff Hoffenheim  1:0
13.00 Bielsko-Biala – Gloria Warschau  0:3
14.00 Anpfiff Hoffenheim – Husaria Krakau  0:3




22.05.2017 | Trotz Lehrgeld erster Torjubel in Polenliga


Hoffenheims Amputierten Fußballer ohne Punktgewinn in Bielsko-Biala

Es läuft die 18. Minute im Auftaktspiel des 2. Spieltags der polnischen Amputierten Fußballliga. Der Gastgeber aus Bielsko-Biala hat sich gekonnt durch das Mittelfeld der Hoffenheimer kombiniert und versucht mit einem Doppelpass die Abwehr der Kraichgauer auszuhebeln. Doch Christian Heintz ist hellwach, stibitzt dem gegnerischen Stürmer den Ball vom Fuß und schickt den an der Mittellinie lauernden Marco Reinecke per 30 Meter Pass auf Reisen. Reinecke jagt dem runden Leder hinterher, düpiert zwei Abwehrspieler der Polen und schiebt aus neun Metern souverän zur 1:0 Führung ein.
Die Jubelszenen danach zeigen wie hart sich die Mannschaft um Trainer Claus Bender diesen Treffer erarbeitet hat. Selbst Torhüter Dominik van Kann hält es nicht mehr in seinem Kasten und findet sich kurz darauf selbst in der Hoffenheimer Jubeltraube wieder.
„Es ist ein großartiges Gefühl den ersten Treffer überhaupt für unser Team in der Polenliga erzielt zu haben. Doch genauso ärgerlich ist die Tatsache das wir unsere weiteren Chancen nicht genutzt und dieses Spiel noch aus der Hand gegeben haben“, zeigte sich Reinecke nach der Partie enttäuscht. Denn nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Polen kaltschnäuziger und nutzten ihre wenigen Tormöglichkeiten zum 2:1 Sieg (28., 35.Minute).

Im zweiten Spiel am Samstag wartete mit Husaria Krakau kein geringerer als der amtierende Meister. Auch hier begann die Mannschaft um Spielführer Rosario di Rocco schwungvoll und erspielte sich immer wieder verheißungsvolle Konterchancen. Doch sowohl Faerber als auch Reinecke fehlte die letzte Durchschlagskraft beim Torabschluss. Die Quittung dafür folgte: Nach einem stark vorgetragenen Konter erzielte das Team aus Krakau das erste Tor des Spiels (13.). In der zweiten Halbzeit dann ein ähnliches Bild: Faerber & Co. setzten die gegnerische Defensive mächtig unter Druck, doch der erhoffte Ausgleich wollte einfach nicht fallen. So war es erneut der Vorjahresmeister der mit dem Treffer zum 2:0 in der Schlussminute (40.) die Hoffenheimer Niederlage besiegelte.


Beim nächsten Spiel am Sonntagmorgen (Anpfiff um 8 Uhr!) schien die Bender-Truppe noch den Schlafsand in den Augen zu haben. Gegen das Team von Gloria Warschau leistete man sich zu viele individuelle Fehler und war daher in allen Belangen klar unterlegen. Folgerichtig stand am Ende ein 0:4 (7., 16., 24., 34.) zu Buche und ließ die Hoffnungen auf den ersten Saisonsieg weiter schwinden.
Im letzten Duell des Spieltags traf man mit dem GKS Gora auf den Vizemeister von 2016. Früh wurden die Vorsätze, das Spiel lange offen zu gestalten und die taktischen Vorgaben umzusetzen, wieder zunichte gemacht. Nach einem Stellungsfehler in der Abwehrreihe tauchte der gegnerische Stürmer mutterseelenallein vor van Kann auf und schob gekonnt zur 1:0 Führung der Polen ein. Doch wer nun dachte die Kraichgauer würden sich ihrem Schicksal ergeben, der täuschte sich. Schwungvoll und aggressiv erspielte sich die Sturmreihe um Reinecke, Faerber und Wurst beste Einschussmöglichkeiten. Jedoch dauerte es bis zur 28. Minute ehe der Mut belohnt wurde. Nach einem Freistoß von Jens Faerber aus der linken Halbposition, war es der aufgerückte Christian Heintz der am höchsten stieg und den Ball gefühlvoll mit dem Kopf über den herauseilenden Torhüter zum 1:1 verlängerte. Beflügelt vom Ausgleich drängten Benders Mannen nun sogar auf den Siegtreffer. So war es in der 33. Minute eine Kopie des ersten Tores, die fast die Führung für Anpfiff Hoffenheim bedeutet hätte. Nach einem Eckball von Faerber war es erneut Heintz der sich per Kopf in Szene setzen konnte. Doch diesmal flog das Spielgerät nur wenige Zentimeter über den Querbalken. Auch Wurst und Reinecke kamen anschließend noch zu guten Tormöglichkeiten, doch das ersehnte Führungstor wollte einfach nicht fallen. So kam es wie es kommen musste und es bestätigte sich einmal mehr die alte Fußballweisheit über das Rächen der ausgelassenen Torchancen. Nach einem Ballverlust der Hoffenheimer in der letzten Spielminute im Mittelfeld stürmte der Gegner überfallartig Richtung Tor und erzielte mit einem Sonntagsschuss in den Winkel den viel umjubelten Siegtreffer.


Trainer Claus Bender zeigte sich hinterher trotzdem nicht ganz unzufrieden: „Auch wenn wir uns dieses Wochenende nicht mit einem Punkt belohnt haben, so muss ich meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen. Wir haben in drei von vier Spielen die taktischen Vorgaben zum Großteil umgesetzt und endlich unsere ersten Tore erzielt. Die Niederlagen gegen Bielsko-Biala und Gora schmerzen natürlich besonders. In beiden Spielen waren wir mindestens ebenbürtig und hätten uns mit dem ersten Sieg belohnen müssen. Das wollen wir in drei Wochen ändern und beim nächsten Spieltag in Krakau die ersten drei Punkte bejubeln. (Christian Heintz)

Ergebnisse 2. Spieltag in Bielsko-Biala:
Sa. 20. Mai
11:15 Uhr: Bielsko Biala – Anpfiff Hoffenheim  2:1
12:15 Uhr: Gloria Warschau – GKS Gora  2:0
14:00 Uhr: Husaria Krakau – Anpfiff Hoffenheim  2:0
15:30 Uhr: Bielsko Biala – Gloria Warschau  1:0
16:30 Uhr: GKS Gora – Husaria Krakau  1:2

So. 21. Mai
8:00 Uhr:   Anpfiff Hoffenheim – Gloria Warschau  0:4
9:00 Uhr:   Bielsko Biala – Husaria Krakau 2:1
10:30 Uhr: Anpfiff Hoffenheim – GKS Gora  1:2
12:00 Uhr: Gloria Warschau – Husaria Krakau  0:0
13:00 Uhr: Bielsko Biala – GKS Gora  2:0




24.04.2017 | Auch ohne Torerfolg gepunktet


Hoffenheims Amputierten Fußballer mit erstem Punktgewinn in Polenliga

Koblenz, 24.4.17  „Es war der erwartet schwere Auftakt in der polnischen Liga. Auch wenn wir am ersten Spieltag noch kein Tor erzielen konnten, so freuen wir uns trotzdem riesig über unseren ersten Punkt und die Tatsache das meine Mannschaft vor allem die taktischen Vorgaben über weite Strecken der Spiele erfüllt hat“, analysierte Coach Claus Bender den Auftritt seiner Truppe am Ende der Reise ins polnische Plock City.
Nach der kräftezehrenden Anreise am Freitagabend, 21. April 2017, bei der Hoffenheims Kicker auf Grund einer Flugverspätung erst weit nach Mitternacht ihre Hotelzimmer beziehen konnten, sah es am Samstagmorgen in der ersten Halbzeit gegen das Team von Bielsko-Biala alles andere als gut aus: überaus nervös und verunsichert starteten die Mannen um Spielführer Cesar Leszinski ins Spiel. Folgerichtig ging der Gegner schnell mit 2:0 in Führung und gab diese auch bis zur Halbzeit nicht mehr aus der Hand. Nach Wiederanpfiff legten die Kraichgauer ihre Scheu zunehmend ab und konnten sich durch ein gutes Kombinationsspiel einige Torchancen erarbeiten, doch sowohl Reinecke als auch Herrmann vergaben in aussichtsreicher Position. Zwar stemmte sich die Mannschaft mit allen Kräften gegen die drohende Niederlage, aber die ersten drei Punkte der Saison verbuchte verdientermaßen die Mannschaft aus der polnischen Bergregion.

Im zweiten Spiel des Tages gingen die Spieler von Anpfiff Hoffenheim e.V. erneut als Verlierer vom Platz, doch gegen den Favoriten von Gloria Warschau hielt man von Beginn an robust dagegen und zeigte gerade in der Defensive eine ordentliche Leistung. Nach 40 Minuten stand ein klarer 3:0 Erfolg auf der Warschauer Habenseite, doch laut Bender „fiel dieser Sieg um zwei Tore zu hoch aus.“

Leszinski als bester Torwart ausgezeichnet

Der Sonntag, 23. April 2017, hielt dann zwei absolute Top-Gegner für die Hoffenheimer bereit. Gegen den aktuellen Vizemeister GKS Gora und dem Titelträger von Husaria Krakau spielte die „Anpfiff“-Truppe dann ganz groß auf. Mit einer taktisch disziplinierten Leistung verlangte man dem Team aus Gora alles ab und konnte so am Ende mit einem 0:0 den ersten Punktgewinn bejubeln. Allen voran war es Torwart Cesar Leszinski, der seine Mannschaft mit großartigen Paraden vor einem Rückstand bewahrte. Und fast wäre sogar noch der erste Sieg dabei herausgesprungen, doch ein Kopfball von Christian Heintz kurz vor Spielende landete nur am Pfosten und verhinderte so die dreifache Punkteausbeute.

Gegen den amtierenden Meister aus Krakau gestaltete sich anschließend ein offenes Spiel. Zwar waren die Polen die spielbestimmende Mannschaft, doch Marco Reinecke und Florian Fischer brachten den Gegner im Mittelfeld dank taktisch cleverer Verschiebearbeit immer wieder zur Verzweiflung. Kurz vor dem Seitenwechsel fiel dann nach einem stark vorgetragenen Konter das 1:0 für die Mannschaft von Husaria Krakau. Aber Faerber & Co. ließen sich auch davon nicht entmutigen und zeigten weiterhin eine beherzte und couragierte Leistung. Trotz weiterer guter Tormöglichkeiten durch Lars Wurst und Marco Reinecke wollte der langersehnte Ausgleichstreffer einfach nicht mehr fallen. 0:1 hieß es nach dem letzten Spiel des Wochenendes aus Hoffenheimer Sicht.
Neben dem ersten Punktgewinn gab es noch einen weiteren Grund zum Jubeln: Spielführer Cesar Leszinski wurde von einer Jury zum besten Torwart des 1. Spieltags gewählt.

Trainer Claus Bender zeigte sich nach dem letzten Spiel insgesamt zufrieden mit der Darbietung seiner Mannschaft: „Uns war klar, dass wir hier in Polen einen schweren Standpunkt haben werden. Denn diese Liga gibt es bereits seit drei Jahren und dementsprechend sind die anderen Teams eindeutig erfahrener als wir. Von daher war und ist für uns das Ergebnis absolut zweitrangig. Wir nehmen hier teil, um in erster Linie Spielpraxis zu sammeln und uns dadurch vor allem im taktischen Bereich zu festigen. Das haben meine Jungs, bis auf die erste Halbzeit im Eröffnungsspiel, sehr gut umgesetzt. Darauf wollen wir aufbauen und diesen langen Entwicklungsprozess weiter vorantreiben. Wir freuen uns schon wenn es in vier Wochen zum nächsten Spieltag unseres Polen-Abenteuers geht.“
(Christian Heintz)




15.03.2017 | Spieltag der Sitzvolleyballer in Nordrhein-Westfalen


Am Samstag, den 18. Februar 2017, fanden sich neben der ausrichtenden II. Mannschaft von TSV Bayer 04 Leverkusen auch die beiden süddeutschen Teams vom SV Salamander Kornwestheim und Anpfiff Hoffenheim eV.  in der Herbert-Grünewald-Halle in Leverkusen ein. Außerdem reisten weitere Gastmannschaften aus den Niederlanden (VC Olympia aus Panningen und BVC Holyoke) sowie ein belgisches Standvolleyball-Team aus Kruikenburg zum internationalen Sitzvolleyball-Spieltag ins Bergische Land.

In der Gruppenphase traf die Mannschaft aus dem Kraichgau zuerst auf die deutsche Damen-Nationalmannschaft. Die Spieler um Kapitän Maier fanden schnell ins Turnier und punkteten gleich im ersten Satz durch gut platzierte Angriffe. Doch durch Umstellung des Blocks auf der gegnerischen Seite waren die eigenen Netzspieler stark gefordert. Letztendlich hatten die Damen einen besseren Spielaufbau und entschieden den ersten Satz mit 25:20 für sich.
Im zweiten Durchgang gingen die Badener mit 4:1 in Führung und brachten durch sichere Annahmen gute Spielzüge zustande. Die Frauen blieben dem Team aus Hoffenheim dicht auf den Fersen, doch dieses baute den Vorsprung durch eine Aufschlagserie von Salome Hermann aus und holte sich verdient mit 19:25 den ersten Satzgewinn des Turniers.
Da der Spielmodus zwei Gewinnsätze vorsah, ging es mit dem Schwung aus dem gewonnenen Satz in den Tie-Break. Die harten Angriffe von Magnus Fischer und Steffen Maier (Anpfiff Hoffenheim e.V.) brachten die Abwehr der Damen ins Wanken. Punkt für Punkt machten die Sitzvolleyballer aus dem Kraichgau Boden gut und kämpften um jeden Ball. Michaela Nezzer und Ann-Cathrin Maier agierten aufmerksam am Netz und leisteten gute Blockarbeit. Dieser entscheidende Satz endete mit 6:15 und die Hoffenheimer starteten direkt mit einem Matchgewinn (1:2) in den Spieltag.

In der zweiten Begegnung saßen sich die beiden Mannschaften aus Baden-Württemberg gegenüber. Die Kornwestheimer hatten ihr erstes Spiel gegen den BVC Holyoke mit 0:2 verloren und waren heiß auf ihren ersten Sieg. Doch die Akteure von Anpfiff Hoffenheim e.V. starteten selbstbewusst und durch die vorige Partie gestärkt in dieses Derby. Wieder war es eine gute Mannschaftsleistung, die ihnen den Satzgewinn einbrachte (25:22).
Im nächsten Satz spielte man auf Augenhöhe und besonders Angelika Nowak ärgerte den Gegner mit lang gepritschten Bällen ins Hinterfeld. Leider häuften sich dann Eigenfehler und die Württemberger machten den zweiten Durchgang mit 18:25 für sich klar.
Der Tie-Break war ein Kopf-an-Kopf-Rennen und Volker Lauble punktete besonders mit kurz gelegten Bällen für die Hoffenheimer. Schlussendlich mussten sie sich trotz kämpferischer Leistung mit 15:17 dem Team aus Kornwestheim geschlagen geben und verloren dieses Duell letztlich denkbar knapp mit 1:2.

Im letzten Gruppenspiel ging es gegen die Nachbarn aus den Niederlanden. Die Spieler vom BVC Holyoke kannte man von vorherigen Turnieren als starker Gegner. Doch das Team von Anpfiff stellte sich dieser Herausforderung souverän und ließ dem Oranje-Team keinen allzu großen Vorsprung. Trotzdem musste dieser erste Satz an die Niederländer mit 22:25 abgegeben werden. Doch auch wie in den vorhergehenden Begegnungen wollten die Kraichgauer einen Tie-Break erzwingen und legten den Fokus auf sichere Annahmen. Dies zeigte sogleich Erfolg und brachte ihnen die Führung ein. Die badischen Akteure bewegten sich viel zum Ball, zeigten einen hohen Kampfgeist und fuhren erneut einen Satz für sich ein. (25:18)
Im dritten Durchgang lief es für die Badener nicht ganz rund und die Chancen wurden häufig nicht verwertet. Somit musste sich das Team aus Hoffenheim mit 1:2 geschlagen geben und verhalf dem BVC so zum Gruppensieg. Die Kornwestheimer machten den 2.Platz in der Gruppe A für sich klar, Anpfiff Hoffenheim e.V. belegte den Dritten und die Damen-Nationalmannschaft GER beendete die Gruppenphase auf Platz vier.
In Gruppe B schafften es ebenfalls die Holländer aus Panningen (VC Olympia) mit drei Matchsiegen auf Platz 1. Die anderen Teams waren punktgleich, doch aufgrund der Gesamtpunkte, belegte die II.Mannschaft von TSV Bayer 04 Leverkusen den zweiten Platz, die Gäste aus Belgien (Volleteam Kruikenburg) erreichten Platz drei und das Mixed-Team landete auf dem vierten Rang.

Im Platzierungsspiel traf das Team um Spielführer Steffen Maier auf den ebenfalls Drittplatzierten in Gruppe B. Das Volleyteam Kruikenburg ging direkt in Führung und baute diese durch gut platzierte Angriffsschläge aus. Es war eine harte Partie für die Hoffenheimer und auch die Kräfte ließen etwas nach. Die Eigenfehler häuften sich und man musste diesen ersten Satz mit 11:25 an die Belgier abgeben. Der zweite Durchgang sah ähnlich aus, doch Maier fand in einer Auszeit die richtigen Worte, um seinen Spielern nochmals Mut zu machen. Die Badener ärgerten den Gegner durch lang aufgeschlagene Bälle und holten ein wenig auf. Dennoch liefen sie dem Rückstand hinterher und mussten sich auch in diesem Satz den Spielern aus Kruikenburg geschlagen geben.

Insgesamt konnte das Team von Anpfiff Hoffenheim an diesem Spieltag eine gute Leistung abliefern und die positive Entwicklung im Training auf's Spielfeld bringen. Maier zeigt sich zufrieden und resümiert: „In allen drei Gruppenspielen waren wir im Tie-Break. Einen konnten wir für uns entscheiden und einen weiteren haben wir ganz knapp an unsere Freunde aus Kornwestheim abgeben müssen.“

Die Endplatzierungen sahen wie folgt aus:
1. TSV Bayer 04 Leverkusen II
2. VC Olympia (Panningen)
3. SV Salamander Kornwestheim
4. BVC Holyoke
5. Volleyteam Kruikenburg
6. Anpfiff Hoffenheim e.V.
7. Damen-Nationalmannschaft GER
8. Mixed-Team (aus anwesenden Mannschaften)

Einige Teams reisten am Samstagabend wieder ab. Die Hoffenheimer blieben noch in Leverkusen und trafen am Sonntagvormittag erneut auf die Spieler des SV Salamander. Die Partie endete 2:1 für Kornwestheim (19:25; 22:25; 25:15).
Die letzte Begegnung des Tages ging für das Team von Anpfiff in beiden Sätzen knapp aus (23:25; 24:26) und die Ausrichtermannschaft von Bayer 04 entschied diese Schlusspartie für sich.

Alles in allem war es ein sportliches Wochenende, geprägt von Fairplay, Spaß und Wiedersehen. An dieser Stelle auch vielen Dank an die Organisatoren und den TSV Bayer 04 Leverkusen für die Gastfreundschaft!




30.01.2017 | "Anpfiff Hoffenheim" ein ernstzunehmender Gegner


Nach vierstündiger Fahrt ins Holländische Belfeld startete das Turnier für Anpfiff Hoffenheim gleich mit einem Spiel gegen den TSV Bayer Leverksuen. Der erste Satz endete erfolgreich mit hochverdienten Sieg von 25:19, gegen die zweite Mannschaft aus Leverkusen. Leider konnte nach diesem tollen Start die Mannschaft diese sehr gute Leistung nicht beibehalten. Die beiden folgenden Sätze gewannen die Leverkusenener.

Nach zwei verlorenen Spielen gegen Leverkusen und Panningen, gefolgt von einem Unentschieden gegen das belgische Team aus Kruikenburg, ging es für die Hoffenheimer im letzten Spiel noch einmal heiß her. Gegen den Turniersieger Holyoke zeigten die Spieler eines ihrer besten Spiele in diesem Turnier. Mit einem klaren Gewinn des ersten Satzes, Stand: 25:15, begann das Spiel sehr vielversprechend. Doch im heiß umkämpften letzten Satz konnten sie sich nicht deutlich absetzen. Das Spiel endete mit einem sehr verdienten unentschieden.

Dass die hochmotivierte Mannschaft durch ihr gelungenes Zusammenspiel den vierten Platz belegen konnte, ist wohlverdient. Die vielen Trainingseinheiten haben sich gelohnt und ausbezahlt. „Anpfiff Hoffenheim“ ist ein ernstzunehmender Gegner geworden.




12.12.2016 | Erster Matchgewinn der Hoffenheimer Sitzvolleyballer!!!


Am 10.Dezember war es für die Sitzvolleyballer wieder soweit, sich auf den Weg nach Leverkusen zu machen. Dort fanden die letzten Begegnungen der Spielrunde in diesem Jahr statt. Mit am Start waren die Spieler vom SV Salamander Kornwestheim, der Ausrichter Leverkusen II, ein überregionales Frauenteam, zwei Mannschaften aus den Niederlanden und Volleyballer aus Belgien.

Im Spielmodus "Jeder gegen jeden" trafen alle Teams einmal aufeinander. Für die Spieler von Anpfiff Hoffenheim e.V. galt es, ihre Spielpraxis zu erweitern und Trainingsinhalte im Turnier umzusetzen. In der Begegnung zwischen dem niederländischen Team von Olympia-Panningen und den Hoffenheimern wurde es mit 24:26 im zweiten Satz ganz schön eng, doch musste sich das Team um Spielführer Steffen Maier letztendlich mit 0:2 in Sätzen geschlagen geben. Über den Spieltag hinweg gewannen die Badener jedoch 3 Sätze und beendeten das Turnier auf Rang 6 vor dem Frauenteam. Den ersten Platz sicherten sich die Kornwestheimer mit einem Punkt Vorsprung vor Leverkusen II.
Am Sonntagmorgen wurde nochmals gegen die Frauen gespielt. Leider mussten die Hoffenheimer krankheitsbedingt auf ihren Hauptangreifer Magnus Fischer verzichten. Doch die erste Begegnung des Tages war das Match von Anpfiff Hoffenheim. Dem Team gelang der erste Sieg in der Vereinsgeschichte: Man schlug die Damen mit 2:1! Im Rückspiel erkämpften sich die Süddeutschen ebenfalls einen Satz, mussten sich schlussendlich aber mit einem 1:2 geschlagen geben. Insgesamt wurden an diesem Wochenende 18 Sätze gespielt und mit dem ersten Matchgewinn im Gepäck machten sich die Hoffenheimer am Sonntagnachmittag zurück auf den Weg in die Heimat.




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